Grafschafter CDU gratuliert Reinhold Hilbers zum stellvertretenden Landesvorsitz

Der CDU-Kreisverband Grafschaft Bentheim gratuliert seinem Vorsitzenden, Finanzminister Reinhold Hilbers, zur Wiederwahl als stellvertretender Landesvorsitzender der CDU Niedersachsen. Beim virtuellen Parteitag am vergangenen Samstag erzielte er mit 90 % das beste Ergebnis aller drei Stellvertreter. „Ich danke für das große Vertrauen und möchte mich weiter für solide Finanzen, eine starke Wirtschaft unter dem Leitbild der Sozialen Marktwirtschaft einsetzen“, so Hilbers.

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Zukunftsprojekte im Kreishaushalt jetzt anfassen

Die CDU/FDP-Kreistagsgruppe hat sich am vergangenen Wochenende zwei Tag in einer digitalen Fraktionsklausur mit den Fragen der Haushalts 2021 befasst. 

Wichtig ist der Gruppe, auch die Städte und Gemeinden im Landkreis im Blick zu haben. Hilbers: „Die Ausgleichsfunktion des Landkreises ist auch in dieser Krisenzeit von besonderer Bedeutung. Daher trägt die CDU/FDP Kreistagsgruppe die Entlastung der Kommunen bei den Kosten der Kindertagesstätten von ungefähr 1.7 Mio. Euro vollumfänglich mit. Damit fließen ungefähr 1.7 Mio. Euro, die Hälfe der Entlastung, die der Landkreis über die Gesetzesänderung im Bereich Kosten der Unterkunft erhält, in die Kindertagestätten“, betont CDU-Fraktionsvorsitzender Reinhold Hilbers. Das leistet etwas für die frühkindliche Bildung und stärkt gleichzeitig die Kommunen. 

 

Solide Finanzen sind Grundlage für eine gute Entwicklung. Heute zahlt sich aus, dass in den vergangenen Jahren die Entschuldung vorangetrieben und zusätzliche Liquidität aufgebaut werden konnte. Das ist uns war der CDU/FDP-Gruppe wichtig. „Das soll auch so bleiben“, macht Hilbers klar. Die selbst gegebene Kreditlinie werde auch in Krisenzeiten eingehalten. Es komme in 2021 nicht mehr zu einer Netto-Neuverschuldung. Das Defizit verringert sich, weil die Hilfspakete von Bund und Land greifen und die wirtschaftliche Entwicklung nicht so weit einbricht, wie zunächst vermutet“.  So hatte der erste Entwurf noch ein Defizit im laufenden Verwaltungshaushalt von über 7 Mio. Euro. Diese verbessert sich nunmehr auf gut 2 Defizit. mehr…

Rückblick 2020 und Ausblick 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

die zurückliegenden Feiertage und der Jahreswechsel sind für mich immer ein Zeitpunkt und ein Anlass innezuhalten und eine nicht nur persönliche, sondern auch politische „Standortbestimmung“ vorzunehmen. Diese Standortbestimmung will ich heute gerne mit Ihnen teilen!

Wir schauen auf ein herausforderndes, bewegtes und uns bewegendes Jahr zurück, das fast vollständig von der Corona-Krise geprägt war und mit dieser Thematik sehr viel Raum in Anspruch genommen hat – was sowohl den persönlichen, als auch den politischen Bereich betraf. Gleichwohl ist Deutschland bislang trotz steigender Fallzahlen ganz gut durch diese Krise gekommen – sowohl in gesundheitlicher wie auch in wirtschaftlicher Sicht. Die Hilfspakete wirken, die Menschen sind solidarisch und das Gesundheitswesen hat sich als sehr leistungsfähig herausgestellt. Wichtig ist es nun, eine Zuspitzung in ein „hartes Krisenszenario“ zu vermeiden.

Auch für uns Verantwortungsträger in der Politik war die Corona-Krise bislang ein ungeheuer großer Kraftakt. Es galt nicht nur, in kürzester Zeit das Gesundheitswesen zu stärken, umfangreiche Hilfspakete zu schnüren, bewerten zu müssen, in welchem Umfang Stützungsmaßnahmen erfolgen müssen. Für die Bundes- und Landespolitik sind die Einschnitte in unsere bürgerlichen und wirtschaftlichen Freiheiten besonders schwerwiegend. Es geht immer um eine Abwägung zwischen dem Schutz des Lebens und den Einschränkungen, die die Freiheit jedes Einzelnen betreffen und starke Einbrüche der wirtschaftlichen Leistung bedeuten.

Dies gilt auch für die ausgesprochen schwerwiegende Entscheidung der nächtlichen Ausgangssperre in der Grafschaft Bentheim. Angesichts der überhohen Fallzahlen und Neuinfektionen war dieser Schritt letztlich aber unvermeidlich. Die Kreisverwaltung unter der Leitung unseres Landrats Uwe Fietzek und dem Ersten Kreisrat Dr. Kiehl haben uns bisher auch lokal gut durch die Krise geführt. Wir können das Gefühl haben, dass das Krisenmanagement hier vor Ort in guten Händen ist. Ein echter Lichtblick war kurz vor Weihnachten die Nachricht, dass der Impfstoff in die Grafschaft kommt. Inzwischen ist er verfügbar und die Impfaktionen haben begonnen. Ich kann gut verstehen, dass die Impfungen für viele Menschen nicht schnell genug vollzogen werden können. Auch hier bitte ich um etwas Geduld, denn der Engpass sind nicht die Bestellungen sondern die Produktion.

Solange nicht der größte Teil der Bevölkerung die Chance auf den  Impfstoff hatte, kann der Pandemie nicht effektiv Einhalt geboten werden. Erst wenn großen Teile der Bevölkerung  geimpft wurden,  werden wir zu einer Normalität zurückkehren können. Wo es geht, setze ich mich für Lockerungen ein, aber immer mit Blick auf den Schutz des Lebens.

Spüren werden wir die Auswirkungen nach meiner Überzeugung  der Corona-Krise noch sehr lange. Wenn wir die besondere gesundheitliche Herausforderung gemeistert haben, treten die ökonomischen und finanziellen Folgen mehr in den Blick. In Deutschland befinden sich ca. 1/3 unseres jährlichen Bruttoinlandsprodukts in Hilfspaketen. Alles, was derzeit aufgewandt wird, um der Krise zu begegnen, wird auch bezahlt werden müssen. Das zahlt nicht irgendwer, nicht der anonyme Staat. Der Staat und die staatlichen Ebenen, die sich dafür stark verschuldet haben, sind wir alle. Daher werde ich nicht müde zu betonen, dass die Krise uns allen Wohlstand kosten. Bund, Länder, Kommunen und wir alle werden weniger Möglichkeiten haben in den kommenden Jahren und unsere Prioritäten neu ordnen müssen. Nach der Kapitalmarktkrise haben wird zehn Jahre gebraucht, um die Folgen zu finanzieren. Ich gehe davon aus, dass es jetzt weitaus länger dauern wird. Daher gilt auch bei den Hilfspaketen, das was nötig ist aufzuwenden, aber nicht mehr wie absolut notwendig. Die Leistungsfähigkeit des Staates  ist nicht unendlich.

Die Krise und die hohen Summen zur Bekämpfung der Folgen haben in Teilen den Blick für eine solide Finanzpolitik versperrt. Dies ist auch der Einstellung geschuldet, dass der Staat für alles Geld hat und mit Hilfspaketen jede Problematik lösen kann. Mein Ziel ist es, möglichst rasch wieder zu Haushaltsplänen ohne Neuverschuldung zurückzukehren und von den Ausnahmen der Schuldenbremse keinen Gebrauch mehr zu machen. In Niedersachsen machen wir von der Notlage im Haushaltsplan 2021 schon keinen Gebrauch mehr.  Auch auf die kommunale Ebene, den Landkreis und die Gemeinden werden Jahre zukommen, die weitaus weniger Steuereinnahmen zu verzeichnen sein werden als die vorhergegangenen. Jetzt ist es daher wichtig, die Weichen – auch in der Grafschaft – auf wirtschaftlichem Erfolgskurs „geschaltet zu lassen“. Hier sind in den letzten Jahren viele gute und wichtige Entscheidungen für die Zukunft getroffen worden – SPNV, Breitbandausbau, Ausweisung gewerblicher Flächen, Attraktivierung städtischer Standorte, Ortsumgehungen. Wir müssen uns weiterhin dafür einsetzen, dass hier die Grundlagen für wirtschaftliches Wachstum ausgebaut werden.

Die CDU Deutschlands steht vor einem Einschnitt und einem Wandel. Nicht nur, dass in Kürze ein neuer Vorsitzender gewählt wird.  Wir Christdemokraten werden wir uns, nach einer sehr langen und erfolgreichen „Ära Merkel“, neu aufstellen.  Ich bin mir dabei sicher: wir werden nicht nur die richtige Wahl für einen guten Parteivorsitzenden treffen – wir werden Deutschland auch weiterhin mit einem sehr guten Kanzler dienen. Die CDU ist 75 Jahre alt. Sie feiert auch in diesem Jahr ihr 75. Gründungsjubiläum in der Grafschaft. In ihrer langen Geschichte hat sie von den 75 Jahren über 50 Jahre den Kanzler/die Kanzlerin gestellt und hat sich die CDU immer wieder als moderne Volkspartei „neu erfunden“ und langfristig wirkenden gesellschaftlichen Trends und Vorstellungen politische Lösungen angeboten.

Am 12. September finden in Niedersachsen die Kommunalwahlen statt. Auch hier geht es darum, den Erfolgskurs in den Städten und Gemeinde und im Landkreis fortzusetzen. Der Landkreis steht glänzend da im Vergleich der Landkreis in Niedersachsen. Das soll so bleiben – dafür steht die Grafschafter CDU mit vielen Kandidaten aus allen Bereichen des Lebens!

Für mich ist es von ungeheurem Wert und Wichtigkeit, dass die Landwirtschaft und die Grafschafter Gesellschaft sich nicht „auseinanderleben“. Es ist deutlich zu erkennen, dass sich hier in der Frage, wie die Landwirtschaft der Zukunft aussieht, etwas in der Gesellschaft auseinander entwickelt. Das ist nicht nur beim Thema Landwirtschaft so. Auch beim Klimaschutz beispielsweise prallen die Interessen aufeinander. Die Einen, denen es nicht radikal und schnell genug geht, und die Anderen, die Sorge haben, es wirtschaftlich nicht verkraften zu können oder ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Wir werben wieder für mehr Kompromissfähigkeit.

Der von der CDU angestoßene Dialog mit der Landwirtschaft und der Gesellschaft soll und muss weiter ausgebaut und gepflegt werden. Unsere Landwirte verdienen Anerkennung und Unterstützung für das, was sie leisten und nicht Diffamierung. Dabei muss klar sein: unsere Landwirtschaft muss wettbewerbsfähig bleiben und weiterhin in der Lage sein, ihr Geld und Einkommen zu verdienen. Unsere Gesellschaft muss zu einem ehrlichen, ausgewogenen und neuen Kompromiss in Sachen „Landwirtschaft, Lebensmittel, Umweltschutz“ finden. Dazu gehört, dass sich alle Beteiligten aufeinander zu bewegen.

Die Megatrends unserer Zeit  machen vor Corona nicht halt. Sie werden uns auch in der Grafschaft treffen: Die Digitalisierung unserer Lebensbereiche, der Fachkräftebedarf und Demographische Wandel, der Klimawandel und die Neuausrichtung der Wirtschaft auf eine Klimaneutralität. Hierauf wollen wir Antworten finden – zusammen mit den Menschen.

Ziel muss sein, die berufliche Ausbildung als fachliches Thema in 2021 wieder verstärkt in das politische Bewusstsein einzubringen – wir müssen ein Stück weit auch aus dem „Krisenmodus“ zurückkehren und zukunftsgewandte politische Arbeit leisten. Anfang Februar 2020 gab es hier eine sehr gute Veranstaltung zur „Künstlichen Intelligenz“ mit der Universität Osnabrück. Die Grafschaft hat damit signalisiert, dass sie auf der Suche nach Partnern und Motoren ist, die Berufliche Bildung als Standortvorteil massiv zu stärken und dieses Thema voranzubringen. Dieses Thema politisch zu „promoten“ ist eine wichtige Aufgabe. Dasselbe gilt auch für die Weiterführung der Bahn bis nach Emmen. Der SPNV und die Reaktivierung sind ein echter Erfolg; wir freuen uns, diesen wichtigen Teilschritt geschafft zu haben.

Wir stehen vor einem anstrengenden, an manchen Stellen sicher auch entbehrungsreichen, aber auch sehr spannenden Jahr. Ich bin guter Zuversicht, dass wir die vor uns liegenden und wichtigen Aufgaben gemeinsam meistern werden. Es gibt mitten in der Pandemie auch Lichtblicke. Das wir jetzt einen Impfstoff haben, ist eine solcher Lichtblick. Ein weiterer Lichtblick für mich ist, dass die Grafschafter Wirtschaft sich als sehr robust und einfallsreich erweist in der Krise. Sehr erfreulich ist, dass die Hilfspaket für die Wirtschaft wirklich greifen und für Wachstum sorgen. Das haben wir im 3. Quartal 2020 sehen können. Die Industrie hat deutschlandweit eine hohe Auslastung wiedererlangt, die auch jetzt trägt. Die überwiegende Anzahl der Menschen unterstützt den Kurs und wir halten solidarisch zusammen. Das alles stimmt mich optimistisch für 2021.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien für das Jahr 2021 viel Erfolg und vor allen Dingen eine gute Gesundheit.

Herzliche Grüße
Ihr

Reinhold Hilbers, MdL

Grafschafter CDU gibt sich bei Kreisparteitag zuversichtlich

Anders als sonst und unter Corona-Bedingungen hat die Grafschafter CDU am Samstag ihren Parteitag in Osterwald veranstaltet. Reinhold Hilbers und Albert Stegemann wurden zu Delegierten für den Bundesparteitag und für das Landeslistengremium zur Bundestagswahl gewählt.
„Bei diesem Treffen ist alles so anders“, sagte der CDU-Kreisvorsitzende Reinhold Hilbers zur Begrüßung der Parteifreunde in Osterwald. „Wo sonst neben dem Parteitag viele persönliche Gespräche das Bild prägen, sitzen diesmal alle weit voneinander entfernt auf Einzelplätzen“, stellte Hilbers fest.
Wie Hilbers in seinem Bericht deutlich machte, hat das Pandemiegeschehen Deutschland und die Welt fest im Griff. Er bezeichnet die Lage „sehr ernst“ und rief dazu auf, aufmerksam, vorsichtig und wachsam zu sein, sich und andere zu schützen und Kontakte und Feiern zu meiden. „Die Lage seit Mitte Oktober macht uns Sorge. Wir alle sind gefordert, die Verbreitung des Virus einzudämmen“, meint der CDU-Politiker. Es komme auf jeden an. Die CDU wolle in Krisenzeiten ganz besonders Partner der Menschen sein. Auf die CDU könnten sich die Menschen in Krisenzeiten verlassen.

Der Parteitag signalisierte dem Landkreis und dem Landrat Uwe Fietzek volle Rückendeckung für die ergriffenen Maßnahmen. Wenn das nicht reiche, um den Trend umzukehren, sollen noch weitere Maßnahmen ergriffen werden. Hilbers: „Die Kreisverwaltung und unsere kommunalen Verwaltungen leisten derzeit sehr viel, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen alle einen sehr guten Job.“ Die Menschen in Niedersachsen stünden hinter den ergriffenen Maßnahmen. Zwei Drittel der Befragten hielten die Maßnahmen für richtig, jedem vierten Befragten gingen sie sogar noch nicht weit genug.

„Wir sind in der Grafschaft bisher gut durch die Krise gekommen, weil die Grafschaft zusammengehalten und gemeinsam angepackt hat“, ist sich Hilbers sicher. Viele Grafschafterinnen und Grafschafter hätten in dieser beispiellosen Krise gezeigt: „Wir halten zusammen.“ Das sollte nach Ansicht der CDU auch weiter die Kernbotschaft sein.

Die CDU sprach sich dafür aus, die Schulen und Kindertagesstätten so lange, wie vertretbar nicht zu schließen: „Die Entlastung der Familien und die Bildung sind wichtige Faktoren, die auch in der Krise wichtig sind.“
Hilbers lobte das Gesundheitswesen in der Grafschaft. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisteten dort großartige Arbeit. Die Euregio-Klinik sei gut gerüstet. Es erweise sich jetzt als richtig, vor Jahren die Fusion der Nordhorner Krankenhäuser vorangetrieben zu haben: „Jetzt haben wir ein außerordentlich leistungsfähiges Krankenhaus.“

Hilbers betonte in seinem Bericht, dass schon heute die Zeit nach der Krise in den Blick genommen werden müssen. Ein zweiter Lockdown sollte auf jeden Fall verhindert werden. Größer als die Angst vor einer Ansteckung seien schon heute bei der Hälfte der Bevölkerung die Ängste vor den wirtschaftlichen Folgen. „Diese Krise wird uns alle Wohlstand kosten“, formiert Hilbers. Die Möglichkeiten des Staates seien nicht unbegrenzt. Hilbers sagte, alles was heute zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen gezahlt werde, müsse auch zurückgezahlt werden. „Wir dürfen die fiskalischen Folgen nicht aus dem Blick verlieren. Der Geist, dass der Staat für alles Geld hat, muss zurück in die Flasche“, sagt Hilbers. Es dürfe keine Entwicklung hin zu immer neuer Staatsverschuldung geben. Bei der jüngsten Umfrage des NDR habe die CDU in Niedersachsen die höchsten Kompetenzwerte im Bereich Finanzen, mehr als in allen Politikbereichen. Solide Finanzen müsste Kernthema der CDU bleiben.

In den kommenden Jahren muss nach Ansicht der CDU die Wirtschaftspolitik im Vordergrund sehen. Es gehe um das Wiedererstarken der Wachstumskräfte. Daher würden auch die Kommunen in Niedersachsen mit über einer Milliarde Euro vom Land  unterstützt. Auch seien der CDU Investitionen in das Berufsschulzentrum wichtig. Fachkräftegewinnung und Technologietransfer dürften in diesen Krisenzeiten nicht hinten anstehen; im Gegenteil. „Das ist jetzt elementar wichtig“, sagt Hilbers und fügt mit Verweis auf die kürzlich erteilte Landesförderung für den Ausbau der schnellen Datenleitungen hinzu: „Wir halten am Ziel fest, die Grafschaft in wenigen Jahren Gigabit-fähig zu machen und jeden Haushalt anzuschließen.“ Das werde sich auch durch Corona nicht ändern. Die Grafschafter CDU wolle die Krise nutzen, um sich noch mehr den Zukunftsfragen rund um Digitalisierung, Modernisierung und Weiterentwicklung der Infrastruktur zu kümmern. „Die Weiterführung des Schienenpersonennahverkehrs bis nach Coevorden, die Umgehungsstraßen in Lohne und Emlichheim aber auch der Ausbau der E-Landstationen gehört dazu, die Grafschaft attraktiv zu halten“, betont Hilbers.  Die Bürgerinnen und Bürger der Grafschaft Bentheim sollten sich auch in 10, 15 oder 20 Jahren hier zu Hause fühlen: „Das motiviert uns, eine zukunftsorientierte Politik vor Ort zu gestalten und entschlossen die Rahmenbedingungen so zu setzen, dass wir gestärkt aus dieser Krise herauskommen.“

Grafschafter CDU-Vorstand für erneute Bundestagskandidatur von Albert Stegemann

Albert Stegemann (Foto: Tobias Koch)

Der Kreisvorstand der Grafschafter CDU hat sich auf Vorschlag des Vorsitzenden Reinhold Hilbers einstimmig für eine erneute Bundestagskandidatur von Albert Stegemann ausgesprochen. Stegemann habe sich in den vergangenen Jahren sehr schnell viel Respekt in der CDU/ CSU-Bundestagsfraktion erarbeitet. Dies sei unter anderem deutlich geworden an der Berufung zum agrarpolitischen Sprecher der Fraktion. "Das Wort von Albert Stegemann hat in der Unions-Fraktion Gewicht. Er ist eine starke Stimme der Grafschaft in Berlin", so Hilbers. Der CDU-Kreisvorstand zeigte sich hochmotiviert mit Blick auf den Bundestagswahlkampf im kommenden Jahr: "Wir wollen alles dafür tun, dass Albert Stegemann auch in der kommenden Legislatur wieder das Direktmandat gewinnt."

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Bernd Althusmann im Gespräch mit der Grafschafter CDU

"Das Handelsvolumen zwischen Niedersachsen und Groß-Britannien beträgt knapp 10 Milliarden Euro. Ein harter Brexit würde spürbare Auswirkungen auf uns haben", machte jetzt Bernd Althusmann auf dem Kreisparteitag der Grafschafter CDU deutlich. Der stellvertretende Ministerpräsident und Wirtschaftsminister war auf Einladung des CDU-Kreisvorsitzenden und niedersächsischen Finanzminister Reinhold Hilbers nach Nordhorn gekommen. Im Gespräch mit den Mitgliedern wurde von den beiden Kabinetts-Kollegen kaum ein Thema nicht angesprochen: Von Digitalisierung, Fachkräftemangel, Entbürokratisierung, C02-Steuer, Elektromobilität bis zum Mobilfunkempfang im ländlichen Raum reichte die Palette. Zu letztem Punkt machten sowohl Althusmann als auch Hilbers deutlich, dass das Thema erkannt und angegangen sei: "Wir haben zum ersten Mal 1 Milliarde Euro für Digitalisierung im Haushalt vorgesehen", so Hilbers. Althusmann räumte ein, dass in der Vergangenheit in Deutschland bei dieser Frage die falschen Schwerpunkte gesetzt worden seien: "Es ist klar, dass es eine flächendeckende 5G-Versorgung in Niedersachsen ab 2020 nur mit der Glasfaser-Technologie geben kann."

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Grafschafter CDU trauert um Günter Schwank

Die Grafschafter CDU trauert um ihren Ehrenvorsitzenden Günter Schwank. Er starb am vergangenen Mittwoch im Alter von 88 Jahren. „Günter Schwank hat die Grafschafter CDU entscheidend geprägt und sie in den 80er Jahren modernisiert und als Volkspartei gestärkt. Ohne dass er sich je um ein politisches Parlamentsmandat bemüht hat, hatte er großen Einfluss in der CDU. Mit ihm verlieren wir eine der prägendsten Persönlichkeiten unserer Partei der letzten Jahrzehnte, einen brillanten Kopf und klugen Berater sowie einen engagierten und überzeugten Christdemokraten“, erklärt der CDU-Kreisvorsitzende Reinhold Hilbers. Bis zuletzt brachte er sich, trotz körperlicher Einschränkungen, aktiv in die Parteiarbeit ein.

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Reinhold Hilbers: Nächste Sprechstunde am 12. Juli

Reinhold Hilbers lädt zu seiner nächsten Bürgersprechstunde ein. Diese findet statt am Freitag, 12. Juli 2019, zwischen 16 und 17.30 Uhr im Wahlkreisbüro an der Bahnhofstraße 21a in Nordhorn. In regelmäßigen Abständen bietet Reinhold Hilbers als Landtagsabgeordneter für die Grafschaft Bentheim Sprechstunden für alle Grafschafter an. „Mir ist der direkte Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern immens wichtig“, sagt Reinhold Hilbers, „nur so können wir im Landtag gute Politik machen – wenn wir wissen, was die Leute bewegt.“ Um eine Voranmeldung unter Benennung des Themas bzw. Sachverhaltes wird gebeten: telefonisch unter (05921) 99 14 40 oder per E-Mail unter wahlkreisbuero@reinhold-hilbers.de

Uwe Fietzek neuer Landrat / Hilbers: Grafschafter CDU sehr zufrieden

"Mit Uwe Fietzek als Landrat wird der Landkreis seine Erfolgsgeschichte fortsetzen können", erklärt der Vorsitzende des CDU-Kreisverbands Grafschaft Bentheim und niedersächsische Finanzminister, Reinhold Hilbers. Er begrüßt das Ergebnis der Landratswahl, bedankt sich bei den Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen und freut sich auf die Zusammenarbeit mit Fietzek in seiner neuen Funktion: "Wir haben den Grafschaftern mit Uwe Fietzek ein überzeugendes personelles Angebot gemacht und wir können als Grafschafter CDU mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein. Nach dem ersten Wahlgang war klar, dass es in der Stichwahl zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen kommen wird. Deswegen war es wichtig, dass die ganze Partei in den drei Stichwahl-Wochen noch einmal alle Kräfte mobilisiert hat. Daher danke ich ausdrücklich auch allen Wahlkämpfern für ihren Einsatz. Die Grafschafter CDU hat erneut bewiesen, dass sie auch unter veränderten politischen Rahmenbedingungen Wahlen gewinnen kann und eine lebendige Volkspartei ist.“

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Fietzek möchte Frau in der Verwaltungsspitze

Zurzeit gehören dem Verwaltungsvorstand Landrat Friedrich Kethorn, Erster Kreisrat Uwe Fietzek und Kreisrat Dr. Michael Kiehl an. Erster Kreisrat und Kreisrat werden vom Kreistag für die Dauer von 8 Jahren gewählt. Mit der Wahl von Uwe Fietzek zum Landrat am 16. Juni 2019 müsste eine Wahlbeamtenstelle neu besetzt werden. Dieses sollte nach Vorstellung von Fietzek mit einer Frau erfolgen.

„In den letzten Jahren ist es uns gelungen, den Frauenanteil in Führungspositionen kontinuierlich zu steigern. Mit der Berufung von Gitta Mäulen zur Fachbereichsleiterin Gesundheit und Soziales werden die 5 Fachbereichsleitungen  von 3 Frauen wahrgenommen“,  so Uwe Fietzek. Der Fachbereich Familie und Bildung wird seit dem 1. September 2009  durch Gunda Gülker-Alsmeier  geleitet. Den Fachbereich öffentliche Sicherheit und Ordnung verantwortet seit dem 1. Mai 2011 Stefanie Geiger. Die Aufgabe wird aktuell kommissarisch durch Kreisrat Michael Kiehl wahrgenommen. Frau Geiger befindet sich zurzeit noch bis März 2020 in Elternzeit. 

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