Reinhold Hilbers einstimmig als Kreisvorsitzender bestätigt

Reinhold Hilbers bleibt auch weiterhin Kreisvorsitzender der Grafschafter CDU. Die rund 100 anwesenden Mitglieder bestätigten ihn bei seinem Heimspiel in Wietmarschen, während der Kreismitgliederversammlung im Gasthaus Schnieders, einstimmig in seinem Amt. Vorausgegangen war ein knapp einstündiger Rechenschaftsbericht, in dem sich Hilbers kenntnisreich bis in die kleinsten kommunalpolitischen Themen vor Ort zeigte sowie auch in seiner Rolle als Finanzminister des Landes Niedersachsen wichtige thematische Pflöcke einschlug. Auf Kreisebene hob er die positive Entwicklung des Landkreises in den vergangenen Jahren hervor. Souverän und empathisch kommunizierte er mit der Versammlung, die seinen Vortrag mit lang anhaltendem Applaus sowie dem überaus überzeugenden Votum quittierte. Als stellvertretende Kreisvorsitzende wurden Arne-Jan Helweg, Andre Mühlstegen und Charlotte Ruschulte gewählt. Neue Schatzmeisterin ist Hildegard Vette. Sie löste Henri Beber ab, der aus beruflichen Gründen nicht wieder kandidierte. Zu Beisitzern bestimmte die Versammlung Hajo Bosch, Carsten Egbers, Elisabeth Holthuis, Dr. Nils Kramer, Zander Oortmann, Birgit Sanders, Rainer Welmer und Ömer Yagci.

Zuvor hatte Landrat Friedrich Kethorn einen sehr persönlichen Rückblick auf die vergangenen Jahre geworfen. Ebenfalls anwesend war der parteilose Landrats-Kandidat Uwe Fietzek, der eine kurze, aber kämpferische Rede hielt und die Anwesenden auf den bevorstehenden Wahlkampf einschwor. Dabei war ihm wichtig deutlich zu machen, dass die überaus positive Situation, in der sich der Landkreis befindet, am besten mit einer personellen Kontinuität, für die er steht, sichergestellt werden könne.

Mit dem Grundsatzprogramm „Wir für die Grafschaft“ sowie der Lohner Erklärung „Eine starke Grafschaft im Herzen Europas“ (Download: 2019_Lohner-Erklaerung) hat sich die Versammlung zudem auch inhaltlich klar positioniert. Da am 26. Mai nicht nur ein neuer Landrat, sondern auch das Europaparlament gewählt wird, haben die Christdemokraten so ihre besondere Sympathie in der Verantwortung als europäische Grenzregion für das weitere Zusammenwachsen des Kontinents deutlich gemacht.