Kreisparteitag der CDU: "Das Ziel ist eine noch stärkere Grafschaft"

Kreisparteitag der CDU: "Das Ziel ist eine noch stärkere Grafschaft"

(cdu.gb) Über 70 Damen und Herren waren der Einladung ihres Kreisvorsitzenden Reinhold Hilbers gefolgt und berieten in Bad Bentheim über die Herausforderungen für die Grafschafter. Über die Ideen, die Ziele und das Engagement für den Landkreis Grafschaft Bentheim diskutierte die Kreispartei mit ihren Spitzenleuten in Bundestag, in der Landesregierung und Kreisverwaltung. "Eines steht für uns ganz deutlich im Vordergrund", sagte Reinhold Hilbers zur Begrüßung seiner Gäste: "weiterhin an der Erfolgsgeschichte Grafschaft Bentheim zu schreiben und die richtigen Impulse für die Zukunft unserer Heimat zu setzen. Wir sind auf allen Ebenen präsent und nutzen das."

Hilbers ging auch auf den unionsinternen Streit ein und warb für eine Europäische Lösung. Dabei kritisierte er den Stil der CSU. "Die Menschen erwarten, dass wir als eine wertorientierte Partei auch ordentlich miteinander umgehen. Nationale Lösungen führen nicht zum Ziel." Bezogen auf die Landespolitik sagte Hilbers: "Mit dem Haushalt 2019 hat das Kabinett bewiesen, dass das Land die Investitionen anhebt und Vorsorge für die Zukunft trifft." Seit über 50 Jahren werden zum ersten Mal wieder Schulden getilgt.

Breitbandversorgung, Mobiltelefonie und der technischer Standard 5G – Hilbers selbst setzt unverkennbar auf eine digitale Strategie für seine Heimat. "Grafschaft 4.0 – wichtige Trends sind jetzt schon erkennbar. Wir müssen alles daran setzen, dafür die passenden Strukturen aufzubauen und zu ermöglichen," so der Kreisvorsitzende. Und fügte hinzu: "Weiße Flecken auf der digitalen Landkarte, die werden wir mit moderner Versorgung erschließen." Hilbers warb dafür, beim neuen Mobilfunkstandard 5G die Grafschaft zur Modellregion zu machen. "Warum nicht eine neue Technik mal in der Fläche statt im Ballungszentrum testen?", so Hilbers.

Auch die Schwerpunkte des Beitrages von Friedrich Kethorn, dem Landrat der Grafschaft Bentheim, bewegten sich auf diesem Feld: "In der Kreisverwaltung arbeiten wir täglich daran, innovative Rahmenbedingungen zu schaffen. Bald wird es wieder eine Personenzugverbindung durch die Grafschaft geben; die Niedergrafschaft steigt jetzt voll in den Breitbandausbau ein; die Obergrafschaft profitiert besonders von guten Anbindungen an die Logistik von Schiene und Autobahn." Für die Zukunft stelle sich die Aufgabe, die einzelnen Stränge verstärkt zu vernetzen. "Dabei setzen wir voll auf digitale Möglichkeiten", berichtete der Landrat aus dem Kreishaus und erhielt dabei volle Unterstützung des Kreisparteitages.

Einen ganz anderen Schwerpunkt diskutierten die Kreismitglieder der CDU schwerpunktmäßig mit Albert Stegemann, dem Bundestagsabgeordneten aus Ringe: "Das Wertbild der Union, unser Kompass der Politik – wie kann er in unserer täglichen Arbeit zum Tragen kommen, von Gemeinderat bis zum Bund?" In der Diskussion befassten sich viele Beiträge mit den aktuellen Geschehnissen in Berlin; die gesellschaftliche Integration berührt die politischen Gemüter auch hier in ihren Wurzeln. Die vielfältigen Stimmen konnte Albert Stegemann unter Applaus zusammenfassen: "Was ich aus der Grafschaft nach Berlin mitnehme ist ein ganz starkes Signal der Unterstützung für Angela Merkel, ihre Politik, ihre Besonnenheit und Regierungserfahrung."

 

Kreisvorsitzender Reinhold Hilbers spricht auf dem Kreisparteitag der Grafschafter CDU vor dem Präsidium des Kreisparteitages (v.l.n.r.: Charlotte Ruschulte, Albert Stegemann MdB, Landrat Friedrich Kethorn, André Mülstegen (verdeckt), Jens Giesecke MdEP)

 

Gute Beteiligung beim diesjährigen Kreisparteitag