Jens Spahn: „Die CDU muss Dialoge führen und Vertrauen in die Politik herstellen“

„Die CDU muss Dialoge führen und Vertrauen in die Politik herstellen“ – neben zahlreichen Fragen und Antworten auf konkrete Themen war dies die Kernbotschaft von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der Gast der Grafschafter CDU in Kooperation mit der Wirtschaftsvereinigung war. Rund 200 Gäste waren der Einladung von Reinhold Hilbers, dem Kreisvorsitzenden der Grafschafter CDU, und Klaas Johannink, dem neuen Vorsitzenden der Grafschafter Wirtschaftsvereinigung gefolgt. Im Manz-Saal des Nino-Hochbaus fanden sich demnach Mitglieder der CDU, Grafschafter Unternehmerinnen und Unternehmer und interessierte Bürger ein und stellten für den Gast aus Berlin ein spannendes und vielseitiges Publikum.

„Europas Zukunft“, stellte der prominente Gast unmissverständlich fest, „wird sich an der Frage einer geregelten Zuwanderung entscheiden.“ Bundesminister und CDU-Präsidiumsmitglied Spahn griff damit auf das auf Bundesebene in den vergangenen Wochen bestimmende Thema zurück. Der Kanzlerin in der Bundesregierung stärkte er den Rücken: „Unser gemeinsames Ziel als Union sind europäische, also gemeinsame Lösungen. Das furchtbare Sterben im Mittelmeer zwingt uns Europäer zum Handeln. Das kriminelle Geschäft der Schlepper muss ein Ende haben. Sie verdienen am Leid der Menschen."

Am Ende des Abends konnte Reinhold Hilbers als Kreisvorsitzender der CDU auf ein breites Spektrum an Themen und Impulsen zurückblicken und Jens Spahn für sein Kommen danken. Der Bundesminister aus Berlin bewies dabei, dass er aus der Region stammt und kommunalen Themen in ihrer ganzen Bandbreite zutiefst verbunden ist. Viel Beachtung erhielt zum Beispiel die Forderung nach einer flächendeckenden Versorgung mit Mobilfunk und schnellem Internet, die ganz besonders von der Grafschafter Wirtschaftsvereinigung noch einmal hervorgehoben wurde.