Hilbers: Auch 2008 fließen erhebliche Städtebaumittel in die Grafschaft – Konzept für Nino-Gelände grundsätzlich anerkannt

Hannover/Nordhorn.  Die Niedersächsische Landesregierung legt dieses Jahr das Städtebauförderprogramm mit einem Gesamtvolumen von insgesamt 76,01 Mio. Euro auf.  Auf die Fördermaßnahme NINO-Gelände in Nordhorn entfallen insgesamt festgesetzte Mittel in Höhe von 497.000 Euro in 2008.  Diese erfreuliche Nachricht erhielt Reinhold Hilbers heute aus dem Sozialministerium in Hannover. Mit Ihm freut sich auch Heinz Rolfes über die 200.000 Euro, die für die Innenstadt Schüttorf im Jahr 2008 eingesetzt sind.

 

Für den Bereich „NINO" wird darüber hinaus ab 2008 auch die Förderung aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) gewährleistet. Diese Maßnahme betrifft den Ninospinnereihochbau. Das Förderprogramm war mehr als dreifach überzeichnet. Für die Weiterführung der Verfahren war es daher notwendig, kurzfristig zu entscheiden, welche Konzepte in die Förderung gelangen. „Jetzt wissen wir, dass wir dabei sind", freut sich Reinhold Hilbers. Die Förderhöhe liegt jedoch noch nicht fest. Wir können weiter planen. Es war auf Grund der Vielzahl von Anträgen und der Kürze der Zeit nicht möglich, die genaue Förderhöhe festzulegen. Es ist ein deutlicher Erfolg, dass unser Konzept ausgewählt worden ist.  Der örtliche Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers  (CDU) und sein für Schüttorf zuständige Kollege Heinz Rolfes aus Lingen zeigten sich sehr erfreut über die Entscheidung:

„Durch die Förderung wird sichergestellt, dass der Städtebau in der Region weiter vorangebracht wird und unsere städtischen Strukturen insgesamt weiter gestärkt werden. Die Entscheidung des Landes, in diesem Jahr die Städtebauförderung vollumfänglich wieder aufzunehmen, beweist, dass diese Landesregierung sich aktiv für den Städteumbau in Niedersachsen einsetzt. In Nordhorn und Schüttorf werden von diesen Mitteln neue Impulse für die städtebaulichen Erneuerungsgebiete ausgehen, von denen gerade unsere Wirtschaft nachhaltig profitieren wird", sagte Reinhold Hilbers.

Die Städtebauförderungsmittel hätten ganz erhebliche ökonomische Anstoßwirkungen auf private Anschlussinvestitionen in den städtebaulichen Erneuerungsgebieten und dabei entscheidenden Einfluss auf die Handelsfunktion gerade in den Innenstädten, hob Hilbers hervor.

Neben der enormen investiven Wirkung gehen von der Städtebauförderung ebenfalls starke beschäftigungspolitische Impulse mit hohem regionalem Bezug aus. Ein 1996 vom Deutschen Institut  für Wirtschaftsforschung (DIW) veröffentlichtes Gutachten weist einen extrem hohen Multiplikatoreffekt aus: Zu jedem einzelnen in die Städtebauförderung investierten Euro der Länder (einschl. der Bundesfinanzhilfen) werden ca. 6 Euro aus privaten Mitteln in die Sanierungsgebiete investiert. Hieraus resultiert ein Bauvolumen in ungefähr der achtfachen Höhe des Programmvolumens der Städtebauförderung.