Grafschafter CDU kritisiert Standort-Schließungen der Bundeswehr

2. November 2004

Auf scharfe Kritik bei der Grafschafter CDU sind die Pläne des Verteidigungsministeriums gestoßen, den Bundeswehr-Standort in Lingen zu schließen. „Wir können es als Region nicht hinnehmen, dass die Arbeitsplätze verloren gehen, aber die Belastung durch Nordhorn-Range bleibt“, so der CDU-Kreisvorsitzende Reinhold Hilbers. Auch für die Grafschaft Bentheim besitzt insbesondere der Bundeswehrstandort Lingen nach Ansicht der CDU eine große Bedeutung, weil viele Soldaten und zivile Angestellte in der Grafschaft leben.

„Die Grafschafterinnen und Grafschafter standen ebenso wie die Emsländische Bevölkerung immer hinter der Bundeswehr " auch in schwierigen Zeiten – und es bestand stets ein gutes Verhältnis zwischen den Bürgern der Region und den Soldatinnnen und Soldaten“, so Reinhold Hilbers. Daher sei es schwer verständlich, dass gerade diese Standorte geschlossen werden sollen. Insbesondere müsse die rot-grüne Bundesregierung bei diesen Entscheidungen berücksichtigen, dass die Region mit dem Bombenabwurfplatz Nordhorn-Range eine außergewöhnliche Belastung trage. Der heutige Bundeskanzler Gerhard Schröder habe vor der Bundestagswahl 1998 versprochen, wenn er Bundeskanzler würde Nordhorn-Range mit einem Federstrich zu schließen. Doch statt Nordhorn-Range schließt Rot-Grün nun Bundeswehr-Standorte und die Region verliert viele soldatische und zivile Arbeitsplätze.

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