Biogas leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz – CDU besucht Biogasanlage in Ringe

Clemens große Macke und Reinhold Hilbers besuchen zusammen mit Vertretern der CDU in der Samtgemeinde  Emlichheim die neue Biogasanlage des Landwirts Lefert Wesselink in Ringe. Die Anlage produziert 500 KW elektrische Energie und steht im Außenbereich als privilegierte Anlage. An dem Termin nahm auch der Planer der Anlage Georg Bollmer von der Fa. Consentis aus Wietmarschen teil.

Clemens große Macke sagte, dass die Potenziale für die Erzeugung von Bioenergie in Deutschland und in Niedersachsen noch nicht ausgeschöpft seine. Die Christdemokraten waren sich einig, dass Bioenergie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.  „Landwirte können sich so ein weiteres Standbein aufbauen, betonte große Macke, der agrarpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion ist. Auch die Anlagen zur Erzeugung von Bioenergie müssen nach Angaben von große Macke weiterentwickelt werden. Biogas bietet neue Chancen, sie gehöre eigentlich in die Ackerbauregionen. Hier im den Veredlungsregionen passe aber die Denkweise der Landwirte besser und daher sei die Energiegewinnung aus Biomasse gerade hier sehr erfolgreich. Reinhold Hilbers: Bei der Anerkennung von Wärmekonzepten für den Zuschlag für die  Kraft-Wärme-Kopplung muss auch weiterhin die Nutzung der Wärme in den Stallungen und in Gärtnereien anerkannt werden. Das sei beim Referentenentwurf aus dem Haus Gabriel in Berlin der Fall.  Dafür sprach sich auch Clemens große Macke aus. Der Referentenentwurf aus dem Bundesumweltministerium sieht dies nicht vor. Anschließend sprach Clemens große Macke vor Landwirten in Neuenhaus. Er stellte den Zusammenhang zwischen der Entwicklung des ländlichen Raumes und den Perspektiven für die Landwirtschaft in den Mittelpunkt seiner Rede. Er sprach sich dafür aus, bei der Kompensation von Naturschutzbelangen nicht immer mehr Fläche in Anspruch zu nehmen sondern zu qualitativen Aufwertungen auf den Flächen für die Natur zu kommen. Die Landwirtschaft bracht Verbündete, sagt große Macke und meint damit, dass sich auch andere Berufsgruppen um die Existenzfähigkeit der Landwirtschaft bemühen und andere Wirtschaftszweige als Verbündete auftreten.  Große Macke sprach weiter davon, in Managementsysteme und Energieberatung zu investieren und die Effizienz auf den Höfen zu erhöhen. „Der Strukturwandel geht weiter und es gebe immer mehr Markt", sagt der Agrarexperte. Die Veredlungsstufen würden immer höher. Das Bewusstsein über gute Lebensmittel nimmt nach Ansicht von große Macke zu. Er sagt, die Landwirtschaft hat gute Perspektiven, die Betriebsleiter seine gut ausgebildet und engagiert. Es müsse jetzt Mut bewiesen werden und noch mehr unternehmerisch gedacht werden, allerdings nicht nur in Zahlen, sagte große Macke.