Viel gesehen. Viel gelernt. Viel zu tun.

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Nach seiner inzwischen zwölften Sommerradtour in der vergangenen Woche zieht der CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers eine durchweg positive Bilanz: „Ich durfte in der Woche einiges Aktuelles erfahren und mit vielen Bürgerinnen und Bürgern darüber ins Gespräch kommen.“ Das ebenso bunte wie straffe Programm führte ihn gemeinsam mit seinen Parteifreunden durch alle Teile der Grafschaft Bentheim.

Hauptaugenmerk der diesjährigen Tour waren die Entwicklungen der regionalen mittelständisch geprägten Wirtschaft. Wie sich bei den vielen Betriebsbesichtigungen gezeigt habe, sei die wirtschaftliche Lage in der Grafschaft insgesamt gut, befindet Reinhold Hilbers und verweist dabei insbesondere auf die guten Arbeitsmarktzahlen. Dennoch habe er auch Herausforderungen identifizieren können, bei denen die Politik nachjustieren müsse. Beispielsweise nennt der Grafschafter Abgeordnete die Verfügbarkeit von schnellem Internet in der Fläche. „Schnelles und stabiles Internet gehört ebenso zur Basis unserer Infrastruktur wie moderne Verkehrswege“, betont er und stellt fest: „Privathaushalte und Unternehmen sind auf eine funktionierende und moderne Breitbandinfrastruktur angewiesen.“ Bei dem Thema müssten Kommunen, Land und Bund an einem Strang ziehen. Dementsprechend habe die Grafschafter CDU 2014 eine Breitbandstrukturplanung auf den Weg gebracht, mit der im Rahmen von Investitionen in Höhe von 14 Millionen Euro das Ziel verfolgt wird, kurzfristig 80 Prozent der Haushalte mit Breitband zu versorgen.

sommertour_badbentheim---22Darüber hinaus will Hilbers sich für einen Abbau unnötiger Vorschriften und Hemmnisse einsetzen: „Manche Unternehmen werden durch bürokratische Vorschriften in ihrer Innovationskraft gehemmt. Das müssen wir ändern.“ Er ruft Unternehmen dazu auf, ihm konkrete Beispiele zu nennen, denn „nur so können wir unmittelbar etwas gegen die oft beklagte Bürokratieflut unternehmen.“

In der Pressemitteilung berichtet Reinhold Hilbers zudem, dass die Tour ihm vor Augen geführt habe, dass der Fachkräftebedarf in enorm sei. Auch in der Grafschaft sei es inzwischen schwierig, in allen Berufen Auszubildende zu bekommen.  Die gute Wirtschaftsdynamik in der Grafschaft mit 45.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten müsse erhalten bleiben. „Der steigende Fachkräftebedarf soll nicht zur Wachstumsbremse werden“, so Hilbers. Er will sich dafür einsetzen, die duale Ausbildung zu stärken und Kooperation mit den regionalen Hochschulen zu fördern.

sommertour_badbentheim---28Einen weiteren Juckepunkt macht Hilbers im ländlichen Wegebau aus: „Dass von zuletzt fünf beantragten Wegebaumaßnahmen in der Grafschaft nur eine einzige gefördert werden konnte, zeigt, wie wenig Geld für den Ausbau und Erhalt der landwirtschaftlich genutzten Wege zur Verfügung gestellt wird.“ Die rot-grüne Landesregierung behandele die Landwirtschaft „stiefmütterlich“, klagt er in Richtung Hannover. Das sei ihm Ansporn, sich noch stärker für die Belange der Landwirte einzusetzen.

Im Bereich der Altenpflege habe sich das nur wenig koordinierte Angebot der Kurzzeitpflege als Herausforderung herausgestellt. „Gerade für Familien, die sich der Herausforderung der Pflege der eigenen Angehörigen stellen, fehlen noch Angebote, die Pflegebedürftigen für wenige Tage oder Wochen in professionelle Hände zu geben, um zum Beispiel in den verdienten Urlaub zu gehen“, sagt Hilbers.

„Nach der Sommerpause ist mein politisches Auftragsbuch wieder gut gefüllt“, freut sich der Landespolitiker und verspricht die Themen der Tour in seine tägliche Arbeit aufnehmen. „Die einwöchige Sommertour hat mir wieder einmal gezeigt, wie wichtig es ist, ein offenes Ohr für die Sorgen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zu haben“, resümiert Reinhold Hilbers.

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