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	<title>CDU Kreisverband Grafschaft Bentheim &#187; Gesundheit</title>
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		<title>Spahn: L&#228;ndlichen Raum f&#252;r junge &#196;rzte attraktiver machen</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 16:51:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tillmeickmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn (Ahaus), hat sich daf&#252;r ausgesprochen, den l&#228;ndlichen Raum f&#252;r junge &#196;rzte attraktiver zu machen. &#220;ber eine gerechtere Bezahlung hinaus k&#246;nnten dazu mehrere Ma&#223;nahmen in Erw&#228;gung gezogen werden, zum Beispiel die Einf&#252;hrung einer entsprechenden Quote bei der Zulassung zum Medizinstudium oder  bessere Angebote f&#252;r Frauen, die Beruf und Familie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://grafschafter-cdu.de/files/2010/10/P1010077-533x800.jpg"  class="thickbox"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-720" src="http://grafschafter-cdu.de/files/2010/10/P1010077-533x800-99x150.jpg" alt="P1010077 533x800 99x150 Spahn: Ländlichen Raum für junge Ärzte attraktiver machen" width="99" height="150" title="Spahn: Ländlichen Raum für junge Ärzte attraktiver machen" /></a>Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn (Ahaus), hat sich daf&uuml;r ausgesprochen, den l&auml;ndlichen Raum f&uuml;r junge &Auml;rzte attraktiver zu machen. &Uuml;ber eine gerechtere Bezahlung hinaus k&ouml;nnten dazu mehrere Ma&szlig;nahmen in Erw&auml;gung gezogen werden, zum Beispiel die Einf&uuml;hrung einer entsprechenden Quote bei der Zulassung zum Medizinstudium oder  bessere Angebote f&uuml;r Frauen, die Beruf und Familie miteinander in Einklang bringen wollten, sagte der Abgeordnete am 14. Oktober w&auml;hrend einer Veranstaltung der Grafschafter CDU im Hotel Rammelkamp (Nordhorn). &Uuml;berdies brauche man L&ouml;sungen, um die H&auml;ufigkeit des Einsatzes im &auml;rztlichen Bereitschaftsdienst angemessener zu regeln und den niedergelassenen Medizinern die Angst vor m&ouml;glichen Regress-Anspr&uuml;chen nach der wiederholten Verschreibung bestimmter Medikamente zu nehmen.<span id="more-718"></span></p>
<p>Ausdr&uuml;cklich verteidigte Spahn die Beschl&uuml;sse der Berliner Koalition aus CDU, CSU und FDP zur Reform des Gesundheitswesens.  Man habe zun&auml;chst das f&uuml;r 2011 zu bef&uuml;rchtende Defizit der gesetzlichen Krankenkassen in H&ouml;he von 9 Millarden Euro „in den Griff kriegen m&uuml;ssen.“  Darum h&auml;tten sich die drei Parteien entschieden, die Verwaltungskosten der Krankenkassen zu drosseln, den Beitragssatz der Mitglieder zu erh&ouml;hen und der pharmazeutischen Industrie K&uuml;rzungen zuzumuten.</p>
<p>Zugleich seien erste Weichen f&uuml;r eine langfristige Stabilisierung des Gesundheitssystems gestellt worden. Die Ausweitung der Zusatzbeitr&auml;ge „als lohnunabh&auml;ngiges Element“ biete daf&uuml;r eine geeignete M&ouml;glichkeit. Dazu sei allerdings ausdr&uuml;cklich eine „soziale Grenze“ beschlossen worden:  Niemand d&uuml;rfe daf&uuml;r mehr als zwei Prozent seines Einkommens aufwenden. Der Rest werde aus Steuermitteln ausgeglichen. Dies sei gerechter als die Idee einer B&uuml;rgerversicherung, da die Finanzierung „auf breitere Schultern“ verteilt und mit weitaus weniger Verwaltungs- und Pr&uuml;faufwand vollzogen werde,</p>
<p>Jens Spahn warb au&szlig;erdem um Reformen bei der Bedarfsplanung. Sie m&uuml;sse „kleinr&auml;umiger“ geschehen. Vor allem gelte es, die regionale Verteilung der &Auml;rzte in Stadt und Land ausgewogener zu gestalten.</p>
<p>Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion setzte sich f&uuml;r einen „neuen Blick“ auf die einzelnen Sektoren des Gesundheitswesens ein.  Wenn es gelinge, die ambulante mit der station&auml;ren Versorgung besser abzustimmen und zugleich die &Uuml;berg&auml;nge zwischen Krankenh&auml;usern und Pflegeheimen wirksamer zu regeln, lie&szlig;en sich „Doppelt- und Dreifach-Diagnosen“ vermeiden und Arbeitsabl&auml;ufe verk&uuml;rzen.</p>
<p>Der CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers (Wietmarschen-Lohne) wies auf die steigende Zahl &auml;lterer Menschen hin. Vor diesem Hintergrund seien wachsende Kosten „nahezu unvermeidlich“. In der &ouml;ffentlichen Debatte brauche man darum „mehr Ehrlichkeit“.</p>
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		<title>Missbr&#228;uchlicher Alkoholkonsum von Jugendlichen: CDU-Kreistagsfraktion macht sich stark f&#252;r die Bek&#228;mpfung von Jugendalkoholismus</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 17:29:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tillmeickmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf Initiative der CDU/BfB-Gruppe sind in den Kreishaushalt 2009 Haushaltsmittel f&#252;r die Bek&#228;mpfung des missbr&#228;uchlichen Alkoholkonsums von Jugendlichen eingestellt worden. Um ihr Anliegen weiter zu verfolgen, hat die CDU/BfB-Gruppe nun beantragt, die Bek&#228;mpfung des Jugendalkoholismus in der Grafschaft Bentheim zum Thema der n&#228;chsten Jugendhilfeausschusssitzung zu machen. Mit den bereitgestellten 15.000 Euro soll eine breit angelegte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Initiative der CDU/BfB-Gruppe sind in den Kreishaushalt 2009 Haushaltsmittel f&uuml;r die Bek&auml;mpfung des missbr&auml;uchlichen Alkoholkonsums von Jugendlichen eingestellt worden. Um ihr Anliegen weiter zu verfolgen, hat die CDU/BfB-Gruppe nun beantragt, die Bek&auml;mpfung des Jugendalkoholismus in der Grafschaft Bentheim zum Thema der n&auml;chsten Jugendhilfeausschusssitzung zu machen. Mit den bereitgestellten 15.000 Euro soll eine breit angelegte Kampagne erfolgen, die insbesondere auf Aufkl&auml;rung und &Uuml;berzeugungsarbeit abzielt. "Wir wollen Einstellungen zum Alkoholkonsum bei den betroffenen Jugendlichen ver&auml;ndern", sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Reinhold Hilbers.</p>
<p><span id="more-525"></span><br />
"Die Tatsache, dass bundesweit in den letzten 15 Jahren die Zahl der Jugendlichen, die wegen Alkoholmissbrauchs &auml;rztlich versorgt werden mussten, in alarmierendem Umfang angestiegen ist, gibt uns gro&szlig;en Anlass zur Sorge &#8211; zumal das durchschnittliche Alter des Erstkonsums auf zwischen sechs und zehn Jahre gesch&auml;tzt wird. Diese Entwicklung hat uns bereits dazu veranlasst, das Thema in den Kreistag einzubringen und Finanzmittel zur Bek&auml;mpfung bereitzustellen", so der Sprecher der CDU/BfBGruppe Reinhold Hilbers.<br />
Jetzt gehe es darum, gemeinsam Konzepte zu erarbeiten, um das Problem in den Griff zu bekommen. Es sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, sich dieses Themas anzunehmen. Daher denkt die CDUKreistagsfraktion und die CDU/BfB-Gruppe dar&uuml;ber nach, m&ouml;glichst viele Sachverst&auml;ndige mit in die &Uuml;berlegungen einzubeziehen. Zudem wolle man eine Klausurtagung des Jugendhilfeausschusses in Betracht ziehen, an der auch externe Fachleute (z. B. Polizei, Gesundheitsamt, Suchtberatung, Jugendsozialarbeit, Jugendschutz, ggf. Vertreter von Einrichtungen au&szlig;erhalb des Landkreises, die bereits Programme installiert haben etc.) teilnehmen sollen. Ziel einer solchen Veranstaltung k&ouml;nnte sein, Aussagen zur Situation des missbr&auml;uchlichen Alkoholkonsums von Jugendlichen im Landkreis Grafschaft Bentheim zu erhalten und L&ouml;sungsans&auml;tze f&uuml;r den Landkreis Grafschaft Bentheim aufgezeigt zu bekommen bzw. zu erarbeiten.<br />
Nach Ansicht von Hilbers sei beispielsweise eine bessere Aufkl&auml;rung und Sensibilisierung der Jugendlichen und der Eltern anzusprechen. Dabei denkt Hilbers dar&uuml;ber nach, Kooperationen und Infoveranstaltungen in den Familienservice-Zentren oder der Volkshochschule des Landkreises anzuregen. Wir brauchen insbesondere, die die in der Jugendarbeit t&auml;tig sind. Hilbers meint: "Aber auch die Eltern m&uuml;ssen ebenso wie Jugendliche in ein erarbeitendes Ma&szlig;nahmenpaket einbezogen werden."</p>
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		<title>&#196;rzteversorgung in l&#228;ndlichen Regionen sicherstellen</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 14:38:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tillmeickmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Reinhold Hilbers, Landtagsabgeordneter der Grafschaft Bentheim , setzt sich daf&#252;r ein, dass die &#196;rzteversorgung auch im l&#228;ndlichen Raum dauerhaft sichergestellt wird. Noch ist die Grafschaft Bentheim ganz ordentlich versorgt, in den kommenden Jahren wird der Versorgungsgrad jedoch absinken, da eine ganze Reihe von Allgemeinmedizinern in den Ruhestand treten wird. "Die Sicherstellung gerade der haus&#228;rztlichen Versorgung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Reinhold Hilbers, Landtagsabgeordneter der Grafschaft Bentheim , setzt sich daf&uuml;r ein, dass die &Auml;rzteversorgung auch im l&auml;ndlichen Raum dauerhaft sichergestellt wird. Noch ist die   Grafschaft Bentheim ganz ordentlich versorgt, in den kommenden Jahren wird der Versorgungsgrad jedoch absinken, da eine ganze Reihe von Allgemeinmedizinern in den Ruhestand treten wird. "Die Sicherstellung gerade der haus&auml;rztlichen Versorgung in der Fl&auml;che ist eine der zentralen Herausforderungen f&uuml;r den Landkreis Grafschaft Bentheim und das Land Niedersachsen.", stellt Reinhold Hilbers fest.<span id="more-524"></span>"Eine gesicherte &Auml;rzteversorgung ist nicht nur aus humanit&auml;ren Gr&uuml;nden zwingen notwendig &#8211; eine gute medizinische Versorgung ist zudem ein Standortfaktor f&uuml;r die Ansiedlung von jungen Familien.", f&auml;hrt Reinhold Hilbers fort. Dabei stelle gerade eine alternde Gesellschaft besondere Anforderungen an die medizinische Versorgung, macht Reinhold Hilbers, Sprecher der CDU f&uuml;r die Enquete-Kommission "Demographischer Wandel" des nieders&auml;chsischen Landtages, deutlich.Auch wenn die Probleme anscheinend noch in weiter Ferne l&auml;gen, so sei es jetzt notwendig, die richtigen Ma&szlig;nahmen zu ergreifen und Weichen f&uuml;r die kommenden Jahre zu stellen. In diesem Zusammenhang begr&uuml;&szlig;t der Landtagsabgeordnete zudem, dass der Bund die Altersgrenze von 68 Jahren f&uuml;r Vertrags&auml;rzte auf Dr&auml;ngen der L&auml;nder durch das GKV-OrgWG abgeschafft hat. Damit k&ouml;nnten zumindest vor&uuml;bergehende Versorgungsengp&auml;sse aufgefangen und abgefedert werden.Auch wenn die Sicherstellung der vertrags&auml;rztlichen Versorgung einschlie&szlig;lich der haus&auml;rztlichen Versorgung f&uuml;r gesetzlich Versicherte Aufgabe der Kassen&auml;rztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) sei, so bleibe es doch auch eine Aufgabe der Politik.Daher haben die die Regierungsfraktionen im Nieders&auml;chsischen Landtag j&uuml;ngst einen Entschlie&szlig;ungsantrag eingebracht. Dieser fordert die Landesregierung Niedersachsens auf, darzustellen, wie die Kassen&auml;rztliche Vereinigung Niedersachsenes (KVN) bei der Sicherstellung der haus&auml;rztliche Versorgung in der Fl&auml;che durch das Land unterst&uuml;tzt werden kann. Hierbei sollen folgende Gesichtspunkte einer gr&uuml;ndlichen Betrachtung unterzogen werden:- F&ouml;rderung der Aus- und Weiterbildung in der Allgemeinmedizin,- Werbung f&uuml;r und Unterst&uuml;tzung von Praxisneugr&uuml;ndungen und -&uuml;bernahmen im l&auml;ndlichen Raum,- F&ouml;rderung von Kooperationen mit anderen Leistungserbringern,- Unterst&uuml;tzung der haus&auml;rztlichen Versorgung durch Medizinische Fachangestellte im Rahmen der Delegation,-	M&ouml;glichkeiten zur besseren Vereinbarkeit von Familie und T&auml;tigkeit in der &auml;rztlichen Praxis.In der Grafschaft Bentheim  ist durch die Anerkennung der Euregioklinik als Akademisches Lehrkrankenhaus ein ganz gro&szlig;er Sprung nach vorn gelungen, um &Auml;rzte in die Region zu holen. Diese Entwicklung ist sehr erfreulich. Der Landkreis sollte die Ausbildung der &Auml;rzte auch in den Hausarztpraxen unterst&uuml;tzen, fordert Reinhold Hilbers.Gute M&ouml;glichkeiten, Einfluss auf die Versorgung zu nehmen, h&auml;tten jedoch die Kommunen selbst. Es gelte eine sachgerechte Infrastruktur und attraktive Bedingungen f&uuml;r Mediziner vor Ort zu schaffen. Sie m&uuml;ssten durch ansprechende Bedingungen Anreize f&uuml;r die Ansiedlung von &Auml;rzten und &Auml;rztegemeinschaften schaffen. Beispielhaft nennt Hilbers hier die F&ouml;rderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, durch flexible Betreuungsangebote oder eine gute Anbindung an die kulturellen Zentren der Region.Die Menschen m&uuml;ssen sicher sein, dass sie in zumutbarer Entfernung von Haus- und Fach&auml;rzten behandelt werden k&ouml;nnen. Daf&uuml;r setzen sich das Land und der Landkreis mit allen Mitteln ein, so Reinhold Hilbers.</p>
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		<title>Ministerin wirbt um Verst&#228;ndnis f&#252;r K&#252;rzungen</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2004 06:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Artikel der Grafschafter Nachrichten vom 08.03.2004 Keinen leichten Stand hatte die nieders&#228;chsische Sozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Freitag bei einer Diskussion in Emlichheim. Vertreter freier Wohlfahrtsverb&#228;nde mahnten mehr Verl&#228;sslichkeit bei den Gesetzesvorhaben der Landesregierung an. „Wir wissen, dass Sozialreformen notwendig sind. Wir brauchen aber verl&#228;ssliche Aussagen, damit wir Planungssicherheit haben. Dann sind wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Artikel der <a href="http://www.gnonline.de">Grafschafter Nachrichten</a> vom 08.03.2004</p>
<p>Keinen leichten Stand hatte die nieders&auml;chsische Sozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Freitag bei einer Diskussion in Emlichheim. Vertreter freier Wohlfahrtsverb&auml;nde mahnten mehr Verl&auml;sslichkeit bei den Gesetzesvorhaben der Landesregierung an.</p>
<p>„Wir wissen, dass Sozialreformen notwendig sind. Wir brauchen aber verl&auml;ssliche Aussagen, damit wir Planungssicherheit haben. Dann sind wir gerne zur Mitarbeit bereit.“ Georg Harms-Ensink, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Evangelischen Krankenhausvereins, sprach aus, was die meisten Vertreter der freien Tr&auml;ger und Wohlfahrtsverb&auml;nde dachten: Wenn die Regierung neue Gesetze beschlie&szlig;t, dann muss sie uns wenigstens die Zeit lassen, um sie umzusetzen. Johann Wenig, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen, nannte ein Beispiel: „Wegen der Laufzeit der Arbeitsvertr&auml;ge und langfristiger Vertragsbindungen k&ouml;nnen wir gar nicht schnell auf K&uuml;rzungen reagieren.“<br />Ursula von der Leyen h&ouml;rte sich die Kritik an, wies jedoch mehrfach die Verantwortung von sich und der Landesregierung weg. Wenn einer Rentnerin wegen der Zuzahlungen f&uuml;r Arztbesuche und Taxifahrten zum Arzt kein Geld zum Leben mehr bleibe-, Bernhard Alferink, Kreisvorsitzender des Sozialverbands Deutschland, hatte ein Beispiel genannt-, so sei dies eine Folge der chaotischen Umsetzung der Gesundheitsreform durch die Verwaltungen des Bundes, der Krankenkassen und der Kassen&auml;rztlichen Vereinigungen.</p>
<p>Bevor sie sich der Diskussion stellte, hatte von der Leyen in einem sozialpolitischen Referat ihre Ziele umrissen. Dabei warb sie um Verst&auml;ndnis f&uuml;r die K&uuml;rzungen des Blindengeldes, der Zusch&uuml;sse f&uuml;r die Nachbetreuung ehemals Drogenabh&auml;ngiger und der Zusch&uuml;sse f&uuml;r die Aidshilfe sowie f&uuml;r die Streichung der externen Suchtberatung f&uuml;r Strafgefangene ab 2005 und die Nullrunde f&uuml;r Behinderteneinrichtungen. Leere Kassen und wegbrechende Steuereinnahmen zw&auml;ngen zu einschneidenden Schritten.<br />Zugleich warb von der Leyen f&uuml;r ihr Modell sogenannter Mehrgenerationsh&auml;user. 50 will sie in dieser Wahlperiode bezuschussen. Mehr als 100 Antr&auml;ge l&auml;gen bereits vor. Als politische Ziele nannte sie zudem die Ausweitung der ambulanten und eine Beteiligung der Angeh&ouml;rigen an der station&auml;ren Pflege. „Bevor der Staat einspringt, muss jeder zun&auml;chst selbst f&uuml;r seine Eltern sorgen“, sagte die Ministerin.<br />In seiner Begr&uuml;&szlig;ung hatte der CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers einger&auml;umt, dass „Reformschritte so eingeleitet werden m&uuml;ssen, dass die Menschen die Ziele und Grenzen der Reformen erkennen k&ouml;nnen“.</p>
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		<title>Wo sind die Grenzen bei der Genforschung?</title>
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		<pubDate>Sat, 25 May 2002 06:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nordhorn]]></category>

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		<description><![CDATA[Artikel der Grafschafter Nachrichten vom 25.05.2002 Die Genforschung sei mit Riesenchancen verbunden. "Ich wei&#223; letztlich nicht, wo wir landen", sagte Dr. Kues. Der CDU-Politiker h&#228;lt eine Diskussion &#252;ber das, was in diesem Bereich zu verantworten ist, f&#252;r zwingend erforderlich. Dabei gehe es darum, welche Rolle die W&#252;rde des Menschen spielt. Auf dem Podium sa&#223; neben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Artikel der <a href="http://www.gnonline.de">Grafschafter Nachrichten</a> vom 25.05.2002</p>
<p>Die Genforschung sei mit Riesenchancen verbunden. "Ich wei&szlig; letztlich nicht, wo wir landen", sagte Dr. Kues. Der CDU-Politiker h&auml;lt eine Diskussion &uuml;ber das, was in diesem Bereich zu verantworten ist, f&uuml;r zwingend erforderlich. Dabei gehe es darum, welche Rolle die W&uuml;rde des Menschen spielt. Auf dem Podium sa&szlig; neben Kues Professor Zerres vom Uniklinikum Aachen. </p>
<p> pez Nordhorn. Durch neue Erkenntnisse in der Gentechnik wie die Entschl&uuml;sselung des menschlichen Erbgutes wird menschliches Leben in einem neuen Licht betrachtet; die &Ouml;ffentlichkeit wurde aufger&uuml;ttelt. Viele Erwartungen werden mit den so genannten Lebenswissenschaften verbunden. So hofft man auf neue M&ouml;glichkeiten, schwere Erkrankungen zu diagnostizieren, zu heilen und ihre Auswirkungen zu lindern. Auf der anderen Seite wird bef&uuml;rchtet, dass die Forschung zu Selektion und Kommerzialisierung des Menschen bis hin zur "Patentierung des Lebens" f&uuml;hrt. <br />Mit diesem komplexen und damit schwierigen Thema befasste sich am Mittwochabend das "Grafschafter Forum" der Konrad-Adenauer-Stiftung im Hotel am Stadtring. "Alles machbar? &#8211; Fragen an die Genforschung" war das Forum &uuml;berschrieben. Es sollte nach den Worten von Moderator Friedrich Kethorn Anst&ouml;&szlig;e geben und sensibilisieren. <br />"Wenn man sich auf Neuland bewegt, braucht man einen Kompass", sagte der Lingener CDU-Bundesabgeordnete Dr. Hermann Kues. Es muss nach seinen Worten alles getan werden, um Forschung zu erm&ouml;glichen. Gleichzeitig sei aber auch zu fragen, wo es Grenzen gebe. Wenn der Mensch mit der Verschmelzung von Ei und Samenzelle beginne, was der Rechtsprechung entspreche, dann komme ihm von diesem Zeitpunkt an eine unver&auml;u&szlig;erliche W&uuml;rde zu.<br />Kues , der auch Beauftragter f&uuml;r Kirchen und Religionsgemeinschaften seiner Fraktion ist, mahnte strenge ethische Ma&szlig;st&auml;be an. Weil selbst renommierte Forscher die rasanten Fortschritte in der Gentechnik kaum noch &uuml;berblicken k&ouml;nnten, m&uuml;sse die Menschenw&uuml;rde einen hohen Rang erhalten. Weil viele Dinge noch im Fluss seien, sei zu fragen, ob "unheilvolle Enwicklungen eingeleitet werden, die f&uuml;r den Menschen schlecht sind". Die gr&ouml;&szlig;te Gefahr bestehe darin, dass beim menschlichen Leben nach N&uuml;tzlichkeitserw&auml;gungen selektiert werde. <br />Nach wie vor abgelehnt wird von dem CDU-Politiker die umstrittene und hierzulande verbotene Pr&auml;implantations-Diagnostik (PID). Bei dem Verfahren werden die im Reagenzglas k&uuml;nstlich erzeugten Embryonen auf Erbkrankheiten untersucht, bevor sie in den Mutterleib eingepflanzt werden. Das geschieht nur, wenn die Embryonen als erblich unbelastet getestet worden sind. "Ich wei&szlig; nicht, wie hier die Schranke gegen&uuml;ber der Selektion gesetzt werden soll", sagte Kues. Er setzte sich f&uuml;r F&ouml;rderung der Forschung an adulten Stammzellen ein. Sie w&uuml;rden Erwachsenen entnommen, sodass keine Embryonen get&ouml;tet werden m&uuml;ssten. <br />Angesichts der Gefahr, dass der Mensch auf das Biologische reduziert werde, forderte der Abgeordnete dazu auf, in der Gesellschaft zu einem gemeinsamen Wertesystem oder Wertefundament zu finden, ansonsten werde nur die Moral den Erfolgen der medizinischen Forschung angepasst. Ben&ouml;tigt werde eine grunds&auml;tzliche Diskussion dar&uuml;ber, "ob nicht auch Defekte und Krankheiten zum Menschen geh&ouml;ren, wie wir mit Leid und Behinderung umgehen". <br />Die heftige &ouml;ffentliche Diskussion &uuml;ber bioethische Fragestellungen bef&uuml;rfe einer Versachlichung, meinte Professor Dr. Klaus Zerres, der das Institut f&uuml;r Humangenetik an der Uniklinik Aachen leitet. Der Mediziner ging auf das enorme therapeutische Potenzial der Genforschung ein, in die sehr viel Geld investiert werde. So k&ouml;nnten &Auml;rzte in der pr&auml;diktiven Diagnostik erkennen, welche ererbten Krankheiten die Patienten wahrscheinlich in einigen Jahren heimsuchen werden. Schon jetzt werden in Deutschland Gentests f&uuml;r &uuml;ber hundert Krankheiten angeboten. Das ethische Dilemma sieht Zerres durchaus: &Auml;rzte warnen vor Krankheiten, die erst in einigen Jahren bei den verunsicherten Patienten ausbrechen werden &#8211; oder eben nicht. Menschen, die von bestimmten Krebserkrankungen bedroht seien, k&ouml;nnten aber schon heute durch vorbeugende Eingriffe vor einem fr&uuml;hen und schmerzhaften Tod bewahrt werden. <br />Die Pr&auml;implantations-Diagnostik h&auml;lt Zerres "unter strengen Bedingungen" f&uuml;r sinnvoll. In den Niederlanden sei es mit der PID m&ouml;glich, Eltern auf Behinderungen und schwere Erkrankungen des werdenden Kindes hinzuweisen. Wer diese Diagnostik verbiete, m&uuml;sse erkl&auml;ren, warum Abtreibungen noch in der 40. Woche erlaubt seien, die T&ouml;tung eines mit blo&szlig;em Auge nicht erkennbaren Embryos aber unter Strafe stehe. 100000 Ehepaare machten heute eine k&uuml;nstliche Befruchtung, so Zerres, und aus der so genannten sozialen Indikation heraus w&uuml;rden 134000 Schwangerschaften abgebrochen.<br />Der Mediziner tat sich schwer damit, die von Kues vorgenommene ethische Grenzziehung "unverr&uuml;ckbar nachzuvollziehen". Man d&uuml;rfe nicht unbedingt so tun, als wenn die Befruchtung einer Eizelle die absolute Grenze sei. Zerres fragte in dem Zusammenhang, ob ein Achtzeller schon als Kind zu bezeichnen sei. <br />Einig war sich der Professor mit Dr. Kues darin, die &ouml;ffentliche Diskussion fortzusetzen. "Wir sollen uns durch Argumente der anderen verunsichern lassen", zitierte er die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer. <br />Einer der etwa 30 Zuh&ouml;rer gab zu bedenken, dass in anderen L&auml;ndern mehr erlaubt ist als in Deutschland und die wissenschaftliche Bet&auml;tigung in diesem Bereich "an uns vorbeizuziehen droht". Trotz einer hochstehenden ethischen Diskussion "wird uns irgendwann keiner mehr zuh&ouml;ren". Eine Zuh&ouml;rerin formulierte einen weiteren Konflikt: "Wir halten uns aus allem heraus, aber wenn etwas Gutes herauskommen k&ouml;nnte, wollen wir es haben".</p>
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		<title>Kues: Optimale &#228;rztliche Versorgung Sch&#228;del-Hirnverletzter im Haus Soteria nun gesichert</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Jan 2001 08:05:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Emlichheim/Berlin.- Die &auml;rztliche Versorgung sch&auml;delhirnverletzter Patienten der sogenannten "Phase F" beim Emlichheimer evangelischen Krankenhausverein ist jetzt aus Budgetgr&uuml;nden nicht mehr gef&auml;hrdet. Betreuer und Angeh&ouml;rigen der Patienten hatten sich bereits Anfang November mit einem dringenden Brief an Gesundheitsministerin Fischer gewandt, der jedoch ohne Antwort blieb. <br />Trotz intensiver Bem&uuml;hungen der Leitung des Hauses Soteria f&uuml;hrte zun&auml;chst kein Weg dahin, da&szlig; die erforderlichen Therapien von der Kassen&auml;rztlichen Vereinigung Niedersachsens (KVN) als Praxisbesonderheit aus dem Budget der behandelnden &Auml;rztin herausgenommen werden konnten. Damit w&auml;re die bisher aufopferungsvoll t&auml;tige &Auml;rztin von hohen Regre&szlig;forderungen bedroht worden, wenn sie die Behandlung wie bisher fortgef&uuml;hrt h&auml;tte. Sie war deshalb gezwungen, die Verschreibungen ab November nicht mehr auszustellen. In dieser Situation wandte sich zus&auml;tzlich auch der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Hermann Kues an den Staatssekret&auml;r. Das Fazit aller dieser Bem&uuml;hungen ist: Die &Auml;rztin konnte inzwischen die Behandlung infolge einer nun abgeschlossenen Vereinbarung mit der KVN wieder aufnehmen und auch aus dem Gesundheitsministerium gab es endlich ein Echo. Ergound Logop&auml;die sowie Krankengymnastik und Lymphdrainage w&uuml;rden bei schweren neurologischen Erkrankungen nun als Praxisbesonderheit anerkannt. Damit, so Kues, scheint das Schlimmste f&uuml;r die Patienten im Haus Soteria &uuml;berstanden zu sein.<br />Der Vorgang zeige das traurige Ergebnis der Budgetierungspolitik der jetzigen Regierung, so Kues, die zudem &uuml;berhastet und unausgegoren Gesetz geworden sei. Gleichzeitig h&auml;tte auch die KVN nicht rechtzeitig ihre Hausaufgaben gemacht. In der Zwickm&uuml;hle zwischen dem medizinisch Notwendigen und dem finanziell Machbaren und zus&auml;tzlichen Ungereimtheiten bei der Auslegung des Gesetzestextes st&uuml;nden gegenw&auml;rtig viele &Auml;rzte der Region. Manche der jetzt aufgekommenen Probleme h&auml;tten bei einer soliden Vorbereitung und Umsetzung des Gesetzes vermieden werden k&ouml;nnen. Die Reibungsverluste gehen eindeutig zu Lasten der Patienten und &Auml;rzte. Bedauerlich, aber schlie&szlig;lich auch nicht unerwartet, treffe dies zu allererst die Schw&auml;chsten der Gesellschaft.<br />Es f&uuml;hre deshalb kein Weg daran vorbei, diese Politik grunds&auml;tzlich zu korrigieren, meint der CDU-Politiker. Er habe da gewisse Hoffnungen durch den personellen Wechsel an der Spitze des Gesundheitsministeriums.<br />Das Haus Soteria ist ein bundesweit anerkanntes Zentrum f&uuml;r sch&auml;delhirngesch&auml;digte Patienten. Erst k&uuml;rzlich ging es durch die Presse, als es gelang, eine KomaPatientin nach &uuml;ber einem Jahr wieder in die Wirklichkeit zur&uuml;ckzuholen. Die Patienten der sogenannten Phase "F", um die es hier geht, sind die Patienten, bei denen nach wie vor eine Pflegebed&uuml;rftigkeit trotz vorhergehender Rehabilitationsversuche gegeben ist, bei denen aber noch deutliche Verbesserungen durch geeignete Therapien m&ouml;glich sind. Dies hatte eine umfangreiche Studie belegt. <br />Um so bedr&uuml;ckender und demotivierender m&uuml;sse es auf die Betreuer wirken, wenn aufgrund b&uuml;rokratischer Regelungen f&uuml;r solche Spezialeinrichtungen zugeschnittene L&ouml;sungen erst z&auml;h und mit ungewissem Ausgang erk&auml;mpft werden m&uuml;&szlig;ten, so Kues.</p>
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