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	<title>CDU Kreisverband Grafschaft Bentheim &#187; Arzt</title>
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		<title>&#196;rzteversorgung in l&#228;ndlichen Regionen sicherstellen</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 14:38:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tillmeickmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Reinhold Hilbers, Landtagsabgeordneter der Grafschaft Bentheim , setzt sich daf&#252;r ein, dass die &#196;rzteversorgung auch im l&#228;ndlichen Raum dauerhaft sichergestellt wird. Noch ist die Grafschaft Bentheim ganz ordentlich versorgt, in den kommenden Jahren wird der Versorgungsgrad jedoch absinken, da eine ganze Reihe von Allgemeinmedizinern in den Ruhestand treten wird. "Die Sicherstellung gerade der haus&#228;rztlichen Versorgung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Reinhold Hilbers, Landtagsabgeordneter der Grafschaft Bentheim , setzt sich daf&uuml;r ein, dass die &Auml;rzteversorgung auch im l&auml;ndlichen Raum dauerhaft sichergestellt wird. Noch ist die   Grafschaft Bentheim ganz ordentlich versorgt, in den kommenden Jahren wird der Versorgungsgrad jedoch absinken, da eine ganze Reihe von Allgemeinmedizinern in den Ruhestand treten wird. "Die Sicherstellung gerade der haus&auml;rztlichen Versorgung in der Fl&auml;che ist eine der zentralen Herausforderungen f&uuml;r den Landkreis Grafschaft Bentheim und das Land Niedersachsen.", stellt Reinhold Hilbers fest.<span id="more-524"></span>"Eine gesicherte &Auml;rzteversorgung ist nicht nur aus humanit&auml;ren Gr&uuml;nden zwingen notwendig &#8211; eine gute medizinische Versorgung ist zudem ein Standortfaktor f&uuml;r die Ansiedlung von jungen Familien.", f&auml;hrt Reinhold Hilbers fort. Dabei stelle gerade eine alternde Gesellschaft besondere Anforderungen an die medizinische Versorgung, macht Reinhold Hilbers, Sprecher der CDU f&uuml;r die Enquete-Kommission "Demographischer Wandel" des nieders&auml;chsischen Landtages, deutlich.Auch wenn die Probleme anscheinend noch in weiter Ferne l&auml;gen, so sei es jetzt notwendig, die richtigen Ma&szlig;nahmen zu ergreifen und Weichen f&uuml;r die kommenden Jahre zu stellen. In diesem Zusammenhang begr&uuml;&szlig;t der Landtagsabgeordnete zudem, dass der Bund die Altersgrenze von 68 Jahren f&uuml;r Vertrags&auml;rzte auf Dr&auml;ngen der L&auml;nder durch das GKV-OrgWG abgeschafft hat. Damit k&ouml;nnten zumindest vor&uuml;bergehende Versorgungsengp&auml;sse aufgefangen und abgefedert werden.Auch wenn die Sicherstellung der vertrags&auml;rztlichen Versorgung einschlie&szlig;lich der haus&auml;rztlichen Versorgung f&uuml;r gesetzlich Versicherte Aufgabe der Kassen&auml;rztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) sei, so bleibe es doch auch eine Aufgabe der Politik.Daher haben die die Regierungsfraktionen im Nieders&auml;chsischen Landtag j&uuml;ngst einen Entschlie&szlig;ungsantrag eingebracht. Dieser fordert die Landesregierung Niedersachsens auf, darzustellen, wie die Kassen&auml;rztliche Vereinigung Niedersachsenes (KVN) bei der Sicherstellung der haus&auml;rztliche Versorgung in der Fl&auml;che durch das Land unterst&uuml;tzt werden kann. Hierbei sollen folgende Gesichtspunkte einer gr&uuml;ndlichen Betrachtung unterzogen werden:- F&ouml;rderung der Aus- und Weiterbildung in der Allgemeinmedizin,- Werbung f&uuml;r und Unterst&uuml;tzung von Praxisneugr&uuml;ndungen und -&uuml;bernahmen im l&auml;ndlichen Raum,- F&ouml;rderung von Kooperationen mit anderen Leistungserbringern,- Unterst&uuml;tzung der haus&auml;rztlichen Versorgung durch Medizinische Fachangestellte im Rahmen der Delegation,-	M&ouml;glichkeiten zur besseren Vereinbarkeit von Familie und T&auml;tigkeit in der &auml;rztlichen Praxis.In der Grafschaft Bentheim  ist durch die Anerkennung der Euregioklinik als Akademisches Lehrkrankenhaus ein ganz gro&szlig;er Sprung nach vorn gelungen, um &Auml;rzte in die Region zu holen. Diese Entwicklung ist sehr erfreulich. Der Landkreis sollte die Ausbildung der &Auml;rzte auch in den Hausarztpraxen unterst&uuml;tzen, fordert Reinhold Hilbers.Gute M&ouml;glichkeiten, Einfluss auf die Versorgung zu nehmen, h&auml;tten jedoch die Kommunen selbst. Es gelte eine sachgerechte Infrastruktur und attraktive Bedingungen f&uuml;r Mediziner vor Ort zu schaffen. Sie m&uuml;ssten durch ansprechende Bedingungen Anreize f&uuml;r die Ansiedlung von &Auml;rzten und &Auml;rztegemeinschaften schaffen. Beispielhaft nennt Hilbers hier die F&ouml;rderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, durch flexible Betreuungsangebote oder eine gute Anbindung an die kulturellen Zentren der Region.Die Menschen m&uuml;ssen sicher sein, dass sie in zumutbarer Entfernung von Haus- und Fach&auml;rzten behandelt werden k&ouml;nnen. Daf&uuml;r setzen sich das Land und der Landkreis mit allen Mitteln ein, so Reinhold Hilbers.</p>
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		<title>&#196;rztlicher Notdienst in der Fl&#228;che muss gesichert bleiben</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Feb 2008 11:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Neuregelung zum &#228;rztlichen Notdienst muss f&#252;r einen Fl&#228;chenlandkreis wie die Grafschaft den Erfordernissen in der Fl&#228;che Rechnung tragen und f&#252;r die Bewohner in der Fl&#228;che erreichbar bleiben und gesichert werden. Diese Auffassung vertritt die Grafschafter CDU und BfB im Grafschafter Kreistag. Wie Fraktionsvorsitzender Reinhold Hilbers mitteilt, hat die CDU/BfB-Kreistagsgruppe die von der Kassen&#228;rztlichen Vereinigung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Neuregelung zum &auml;rztlichen Notdienst muss f&uuml;r einen Fl&auml;chenlandkreis wie die Grafschaft den Erfordernissen in der Fl&auml;che Rechnung tragen und f&uuml;r die Bewohner in der Fl&auml;che erreichbar bleiben und gesichert werden. Diese Auffassung vertritt die Grafschafter CDU und BfB im Grafschafter Kreistag. <span id="more-458"></span></p>
<p>Wie Fraktionsvorsitzender Reinhold Hilbers mitteilt, hat die CDU/BfB-Kreistagsgruppe die von der Kassen&auml;rztlichen Vereinigung vorgesehene &Auml;nderung auf die Tagesordnung der Kreisausschusssitzung im M&auml;rz setzen lassen. „Wir m&ouml;chten mit den Vertretern der &Auml;rzteschaft und der KV &uuml;ber die Neuregelung ins Gespr&auml;ch kommen, sagt Reinhold Hilbers. Daher habe man die Verwaltung gebeten, zum n&auml;chsten Kreisausschuss Vertreter der &Auml;rzteschaft und der Kassen&auml;rztlichen Vereinigung einzuladen.</p>
<p>Der Landkreis soll sich in die Gespr&auml;ch &uuml;ber die Neukonzeption einmischen, fordert Reinhold Hilbers.</p>
<p>Unser Ziel ist es, dass die Menschen in der Grafschaft auch au&szlig;erhalb der &Ouml;ffnungszeiten der Arztpraxen an Wochenenden und am Abend in akuten F&auml;llen einen Arzt aufsuchen k&ouml;nnen. Eine Anfahrt nach Nordhorn aus Ober- oder Niedergrafschaft halten wir auch f&uuml;r bedenklich, sagt der CDU-Fraktionschef.</p>
<p>Die CDU/BfB-Kreistagsgruppe hatte sich vor einigen Monaten bereits &uuml;ber die beabsichtigten &Auml;nderungen von Herrn Dr. Rieger, dem Sprecher der niedergelassenen &Auml;rzte informieren lassen. Damals stand das Konzept aber noch nicht fest.</p>
<p>Die CDU/BfB-Kreistagsgruppe hat Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Belastungen der &Auml;rzte. Wir sind auch offen f&uuml;r Neuregelungen, die auch den &Auml;rzten entgegen kommen, sagt Reinhold Hilbers. Denn man wolle auch in Zukunft noch &auml;rztlichen Nachwuchs f&uuml;r die Praxen der Allgemeinmediziner in der Grafschaft gewinnen k&ouml;nnen. Wir wollen aber auch ein System, dass den Entfernungen in der Grafschaft Rechnung tr&auml;gt. Die Anfahrtswege m&uuml;ssen zumutbar und auch f&uuml;r &auml;ltere Menschen zumutbar bleiben und die Wartezeiten, bis ein Arzt im mobilen Dienst einen Hausbesuch machen kann, d&uuml;rfen nicht zu lang werden. „Dabei m&ouml;chte ich ausdr&uuml;cklich &Uuml;berlegungen &uuml;ber eine kleinr&auml;umigere Einteilung &#8211; wie beispielsweise einen mobilen Notdienst f&uuml;r die Ober-, die Niedergrafschaft  sowie f&uuml;r Nordhorn &#8211; unterst&uuml;tzen, sagt Reinhold Hilbers.</p>
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		<title>Klare Absage an eine aktive Sterbehilfe</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jun 2006 07:55:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Podium Diskussion mit Justizministerin &#8211; Ausbau der Palliativmedizin und Hospizarbeit gefordert Eine klare Absage an eine aktive Sterbehilfe erteilte Justizministerin Elisabeth Heister-Neumann am Montagabend w&#228;hrend einer Podiumsdiskussion der Grafschafter CDU zum Thema "Lebensschutz und Sterbebegleitung". Mit auf den Weg gaben ihr die Teilnehmer die Forderung nach einem Ausbau der Palliativmedizin, mehr Unterst&#252;tzung f&#252;r die Hospizhilfe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Podium Diskussion mit Justizministerin &#8211; Ausbau der Palliativmedizin und Hospizarbeit gefordert<br />
Eine klare Absage an eine aktive Sterbehilfe erteilte Justizministerin Elisabeth Heister-Neumann am Montagabend w&auml;hrend einer Podiumsdiskussion der Grafschafter CDU zum Thema "Lebensschutz und Sterbebegleitung". Mit auf den Weg gaben ihr die Teilnehmer die Forderung nach einem Ausbau der Palliativmedizin, mehr Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Hospizhilfe und rechtlicher Sicherheit bei Patientenverf&uuml;gungen.<span id="more-365"></span><br />
 "Das Thema treibt uns um", meinte zu Beginn der Veranstaltung im Kloster Frenswegen der CDU-Kreisvorsitzende Reinhold Hilbers. Sorge bereite vor allem die Tatsache, dass es immer mehr Menschen gebe, die Angst vor dem Sterben h&auml;tten und die eine aktive Sterbehilfe bef&uuml;rworteten. "Das kann aber nicht die Antwort auf die &Auml;ngste sein", betonte auch Hilbers.<br />
Welche Antworten aber gibt es? Bevor Niedersachsens Justizministerin darauf einging, zeigte sie zun&auml;chst einen Film &uuml;ber den Schweizer Sterbehilfeverein Dignitas, der vor einigen Monaten ein B&uuml;ro in Hannover er&ouml;ffnet hat. Elisabeth Heister-Neumann verurteilte Aktivit&auml;ten wie die von Dignitas, die darauf abzielten, die gesch&auml;ftsm&auml;&szlig;ige Suizidvermittlung gesellschaftsf&auml;hig zu machen. Und sie warnte vor Entwicklungen wie in den Niederlanden oder der Schweiz. Denn: "Dort, wo es aktive Sterbehilfe gibt, wird sie mit der Zeit ausgedehnt." So gebe es in den Niederlanden derzeit sogar &Uuml;berlegungen, Sterbehilfe nicht nur bei unheilbarer Krankheit sondern auch bei sozialen Leiden wie zum Beispiel Depressionen zu erm&ouml;glichen.<br />
Im einzelnen ging die Justizministerin dann auf Alternativen ein: Da ist vor allem die Palliativmedizin. In mehr als 90 Prozent aller F&auml;lle kann Schmerztherapie heute unheilbar Kranken mit gro&szlig;en Schmerzen helfen. Aber nicht nur die Angst vor gro&szlig;en Qualen besch&auml;ftigt viele Menschen, sondern auch die Angst vor der Einsamkeit im Alter oder aber der Wunsch, der Familie nicht zur Last fallen zu wollen. "Diese &Auml;ngste m&uuml;ssen wir ernst nehmen", meinte die Justizministerin. Wo es keine Familie gebe, m&uuml;sse nach neuen sozialen Lebensformen gesucht werden. Heister Neumann nannte in diesem Zusammenhang Wohngemeinschaften oder das Mehrgenerationenhaus.<br />
Auch auf die rechtliche Seite ging sie ein. In Deutschland sei aktive Sterbehilfe verboten. Straflos dagegen sei es, wenn die medizinische Hilfe f&uuml;r einen todkranken Menschen unter Umst&auml;nden zu einem fr&uuml;heren Tod f&uuml;hren k&ouml;nne. Das Instrument der Patientenverf&uuml;gung k&ouml;nne eine wichtige Hilfestellung f&uuml;r die &Auml;rzte sein.<br />
Das betonte auch Dr. Hermann Thole, Vorsitzender der Hospizhilfe Grafschaft Bentheim sowie Facharzt f&uuml;r An&auml;sthesiologie und Intensivmedizin und Schmerztherapeut am Grafschafter Klinikum. Gleichzeitig wies er auf widerspr&uuml;chliche Gerichtsentscheidungen hin bei der Frage, ab wann eine Patientenverf&uuml;gung f&uuml;r einen Arzt verbindlich ist. Hier sehen Thole und auch sein Kollege Prof. Gerhard Pott vom Marienkrankenhaus Kl&auml;rungsbedarf. Sie ermunterten die Justizministerin aktiv zu werden und einen entsprechenden Gesetzentwurf f&uuml;r die Bundesebene vorzuschlagen.<br />
Auf ein gro&szlig;es Informationsdefizit in der Bev&ouml;lkerung &uuml;ber die Schmerztherapie und die Arbeit der Hospizbewegung wies unter anderem Pastor Gottfried Peters, evangelisch-reformierter Moderator der Stiftung Kloster Frenswegen und Teilnehmer der Podiumsdiskussion, hin. Untersuchungen zeigten, dass der Wunsch nach aktiver Sterbehilfe bei den Menschen, die informiert &uuml;ber Alternativen sind, dramatisch sinke.<br />
Bekanntlich gibt es seit vielen Jahren die Hospizhilfe Grafschaft Bentheim, die eng mit den Krankenh&auml;usern und den Pflegeeinrichtungen im Landkreis zusammenarbeitet. "Wir sind in der Grafschaft schon viel weiter als in vielen anderen Landkreisen", sagte Prof. Pott und erw&auml;hnte in diesem Zusammenhang auch die Palliativ-Ausbildung von jungen Medizinern am Marienkrankenhaus. Sowohl Pott als auch Dr. Thole betonten, dass der notwendige Ausbau der Palliativmedizin und der Hospizarbeit Geld kosten. Reinhold Hilbers wies darauf hin, dass die Landesregierung fl&auml;chendeckend Palliativ-St&uuml;tzpunkte ausbauen wolle und in diesem Jahr daf&uuml;r 250000 Euro zur Verf&uuml;gung gestellt habe. "Ich hoffe, dass im n&auml;chsten Jahr auch in der Grafschaft Bentheim ein solcher St&uuml;tzpunkt eingerichtet werden kann", f&uuml;gte er hinzu.<br />
In der Diskussion ging es auch um die Einstellung von jungen Leuten, die eher als &Auml;ltere Sterbehilfe bef&uuml;rworteten. Hier wurde gefordert, dass es mehr Begegnungen zwischen jungen und alten Menschen geben und noch viel mehr deutlich gemacht werden m&uuml;sse, dass nicht nur gesundes Leben lebenswert ist.</p>
<p>Artikel aus den Grafschafter Nachrichten vom 20.06.2006</p>
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		<title>Ministerin wirbt um Verst&#228;ndnis f&#252;r K&#252;rzungen</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2004 06:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Artikel der Grafschafter Nachrichten vom 08.03.2004 Keinen leichten Stand hatte die nieders&#228;chsische Sozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Freitag bei einer Diskussion in Emlichheim. Vertreter freier Wohlfahrtsverb&#228;nde mahnten mehr Verl&#228;sslichkeit bei den Gesetzesvorhaben der Landesregierung an. „Wir wissen, dass Sozialreformen notwendig sind. Wir brauchen aber verl&#228;ssliche Aussagen, damit wir Planungssicherheit haben. Dann sind wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Artikel der <a href="http://www.gnonline.de">Grafschafter Nachrichten</a> vom 08.03.2004</p>
<p>Keinen leichten Stand hatte die nieders&auml;chsische Sozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Freitag bei einer Diskussion in Emlichheim. Vertreter freier Wohlfahrtsverb&auml;nde mahnten mehr Verl&auml;sslichkeit bei den Gesetzesvorhaben der Landesregierung an.</p>
<p>„Wir wissen, dass Sozialreformen notwendig sind. Wir brauchen aber verl&auml;ssliche Aussagen, damit wir Planungssicherheit haben. Dann sind wir gerne zur Mitarbeit bereit.“ Georg Harms-Ensink, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Evangelischen Krankenhausvereins, sprach aus, was die meisten Vertreter der freien Tr&auml;ger und Wohlfahrtsverb&auml;nde dachten: Wenn die Regierung neue Gesetze beschlie&szlig;t, dann muss sie uns wenigstens die Zeit lassen, um sie umzusetzen. Johann Wenig, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen, nannte ein Beispiel: „Wegen der Laufzeit der Arbeitsvertr&auml;ge und langfristiger Vertragsbindungen k&ouml;nnen wir gar nicht schnell auf K&uuml;rzungen reagieren.“<br />Ursula von der Leyen h&ouml;rte sich die Kritik an, wies jedoch mehrfach die Verantwortung von sich und der Landesregierung weg. Wenn einer Rentnerin wegen der Zuzahlungen f&uuml;r Arztbesuche und Taxifahrten zum Arzt kein Geld zum Leben mehr bleibe-, Bernhard Alferink, Kreisvorsitzender des Sozialverbands Deutschland, hatte ein Beispiel genannt-, so sei dies eine Folge der chaotischen Umsetzung der Gesundheitsreform durch die Verwaltungen des Bundes, der Krankenkassen und der Kassen&auml;rztlichen Vereinigungen.</p>
<p>Bevor sie sich der Diskussion stellte, hatte von der Leyen in einem sozialpolitischen Referat ihre Ziele umrissen. Dabei warb sie um Verst&auml;ndnis f&uuml;r die K&uuml;rzungen des Blindengeldes, der Zusch&uuml;sse f&uuml;r die Nachbetreuung ehemals Drogenabh&auml;ngiger und der Zusch&uuml;sse f&uuml;r die Aidshilfe sowie f&uuml;r die Streichung der externen Suchtberatung f&uuml;r Strafgefangene ab 2005 und die Nullrunde f&uuml;r Behinderteneinrichtungen. Leere Kassen und wegbrechende Steuereinnahmen zw&auml;ngen zu einschneidenden Schritten.<br />Zugleich warb von der Leyen f&uuml;r ihr Modell sogenannter Mehrgenerationsh&auml;user. 50 will sie in dieser Wahlperiode bezuschussen. Mehr als 100 Antr&auml;ge l&auml;gen bereits vor. Als politische Ziele nannte sie zudem die Ausweitung der ambulanten und eine Beteiligung der Angeh&ouml;rigen an der station&auml;ren Pflege. „Bevor der Staat einspringt, muss jeder zun&auml;chst selbst f&uuml;r seine Eltern sorgen“, sagte die Ministerin.<br />In seiner Begr&uuml;&szlig;ung hatte der CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers einger&auml;umt, dass „Reformschritte so eingeleitet werden m&uuml;ssen, dass die Menschen die Ziele und Grenzen der Reformen erkennen k&ouml;nnen“.</p>
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		<title>CDU- Landtagskandidaten besuchen Krankenhausverein Emlichheim</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Aug 2002 12:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Webmaster</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die CDU- Landtagsabgeordneten und &#8211;kandidaten aus der Region Osnabr&#252;ck-Emsland waren am vergangenen Dienstag beim Krankenhausverein Emlichheim zu Gast. Vor Ort informierten sie sich &#252;ber die Einrichtung und diskutieren mit der Gesch&#228;ftsf&#252;hrung &#252;ber die Entwicklung im Pflegesektor und die Zukunft des Hauses.Der Einladung des CDU- Landtagskandidaten Reinhold Hilbers (Lohne) waren neben dem Nordhorner Landtagsabgeordneten Friedrich Kethorn, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die CDU- Landtagsabgeordneten und &#8211;kandidaten aus der Region Osnabr&uuml;ck-Emsland waren am vergangenen Dienstag beim Krankenhausverein Emlichheim zu Gast. Vor Ort informierten sie sich &uuml;ber die Einrichtung und diskutieren mit der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung &uuml;ber die Entwicklung im Pflegesektor und die Zukunft des Hauses.<br />Der Einladung des CDU- Landtagskandidaten Reinhold Hilbers (Lohne) waren neben dem Nordhorner Landtagsabgeordneten Friedrich Kethorn, Heinz Rolfes (Lingen) und Hiebing (Haren) auch der stellvertretende CDU-Landtagsfraktionsvorsitzende Busemann und die Vorsitzende des nieders&auml;chsischen Kulturausschusses, Vogelsang (Wallenhorst), sowie weitere Landtagsabgeordnete aus dem Osnabr&uuml;cker Raum gefolgt. Auch zwei Vertreter des Landkreises nahmen an der Diskussion teil.<br />Der Projektleiter des Krankenhausvereins Emlichheim Herr H. Harms-Ensink begr&uuml;&szlig;te die G&auml;ste und stellte ihnen die Einrichtung und die Arbeit vor. Als eine der gro&szlig;en mehrgliedrigen Pflegeeinrichtungen im Landkreis Grafschaft Bentheim, mit rund 250 Mitarbeitern und einem Personalkostenvolumen von ca. 5 Millionen Euro, ist der Krankenhausverein ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Region. Durch die B&uuml;ndelung der verschieden Behandlungs- und Therapiesektoren, wie station&auml;re und ambulante Pflege und Servicewohnungen, bietet der Krankenhausverein den Patienten ein umfassendes Begleitangebot &#8222;aus einer Hand".<br />H. Harms- Ensink referierte auch kurz &uuml;ber die Zukunftspl&auml;ne des Krankenhausvereins Emlichheim. Ein zentrales Anliegen ist die Einrichtung einer Wohnanlage f&uuml;r &auml;ltere Menschen. Die Planungen hierzu seinen schon gut vorangeschritten und Gespr&auml;che mit der Gemeinde Emlichheim h&auml;tte auch schon stattgefunden.<br />Brennpunkt der anschlie&szlig;enden Diskussion waren die Folgen der bundesweiten Einf&uuml;hrung der Diagnosis Related Groups (DRG) im Jahr 2003/04 als neues Verg&uuml;tungssystem im Krankenhaussektor. Bei diesem in den USA und Australien entwickelten System werden die Krankenhauspatienten je nach Behandlungsgrund in verschiedene Fallgruppen unterschieden, um so eine Verg&uuml;tung &uuml;ber Fallpauschalen zu erhalten.<br />Als m&ouml;glich Risiken dieser Einf&uuml;hrung wies der Krankenhausverein Emlichheim darauf hin, dass die Gefahr best&uuml;nde, durch vorzeitige Krankenhausentlassungen zum einen die Patienten und Angeh&ouml;rigen, aber auch die Haus&auml;rzte zu &uuml;berlasten. Es k&ouml;nnte zu einer Kostenerh&ouml;hung in Bereichen wie h&auml;uslicher Krankenpflege und ambulanter Pflegedienste kommen, zudem bestehe die Gefahr, dass viele Patienten aufgrund der weit aufgesplitteten Anbietern in der richtigen Wahl der Nachbehandlung &uuml;berfordert seien und so m&ouml;gliche Heilungschancen vertan werden.<br />Der Krankenhausverein Emlichheim setzt sich daher f&uuml;r eine &#8222;Integrierte Versorgung" ein und ist gewillt, auch Gespr&auml;che zur Durchf&uuml;hrung dieser Ideen zu f&uuml;hren. Durch die Zusammenfassung der verschiedenen Therapie- und Pflegeangebote k&ouml;nne ein f&uuml;r die Patienten optimales Netzwerk geschaffen werden, welches nicht nur versucht, das beste Betreuungsangebot f&uuml;r den Betroffenen zu erstellen, sondern welches gleichzeitig noch Kosten einsparen kann. Zudem entst&uuml;nde so ein gemeinsamer Ansprechpartner f&uuml;r Patienten, &Auml;rzte und Kostentr&auml;ger.<br />Der CDU- Landtagskandidat Reinhold Hilbers begr&uuml;&szlig;te grunds&auml;tzlich die Absicht des Krankenhausvereins Emlichheim: &#8222;Durch die Zusammenfassung der verschiedenen Behandlungsstationen k&ouml;nnte das optimale Behandlungsangebot f&uuml;r jeden einzelnen Patienten herausgeholt werden. Ich halte es daher f&uuml;r sinnvoll, sich mit allen Beteiligten an einen Tisch zu setzen und &uuml;ber einen Modellversuch nachzudenken."<br />Der Nordhorner CDU- Landtagsabgeordnete Friedrich Kethorn signalisierte ebenfalls seine Unterst&uuml;tzung und wies daraufhin, die berechtigten wirtschaftlichen Interessen der beteiligten Einrichtungen in schnellen Gespr&auml;chen zu kl&auml;ren, um dann durch ein rechtzeitig gestartetes Pilotprojekt Erfahrungen zu sammeln und entstehende Probleme zu l&ouml;sen. Zudem machte er darauf aufmerksam, dass bestehende Rechte wie z.B. das Recht auf freie Arztwahl nicht eingeschr&auml;nkt werden d&uuml;rften.<br />Auch die Vertreter des Landkreises signalisierten nach reger Diskussion von Seiten der Verwaltung den Willen zur Unterst&uuml;tzung f&uuml;r ein m&ouml;gliches Modellprojekt.<br />Reinhold Hilbers (CDU) versprach, sich auch beim Land Niedersachsen f&uuml;r ein solches Projekt stark zu machen und um F&ouml;rdermittel zu k&auml;mpfen, wenn denn ein solcher Antrag gestellt wird. &#8222;Durch die wohnortnahe und umfassende Versorgung werden die Patienten nicht aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen und auch f&uuml;r die Angeh&ouml;rigen ergibt sich eine Verbesserung, da lange Transport- und Besuchswege wegfallen." unterstrich Reinhold Hilbers nochmals seine &Auml;u&szlig;erungen.<img src="http://www.grafschafter-cdu.de/bilder/kreis30072002.jpg" title="CDU  Landtagskandidaten besuchen Krankenhausverein Emlichheim" alt="kreis30072002 CDU  Landtagskandidaten besuchen Krankenhausverein Emlichheim" /><br />
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		<title>Giftspritze zum Wohle des Patienten?</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2001 18:40:35 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe in den Niederlanden erkl&auml;rt der Beauftragte f&uuml;r Kirchen und Religionsgemeinschaften der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Hermann Kues, MdB: Der Arzt mit der Giftspritze zum Wohle des Patienten in der Hand ist eine unertr&auml;gliche Vision, die allerdings mit dem Schritt der Niederl&auml;nder nicht mehr im Reiche des Unm&ouml;glichen angesiedelt ist.<br />Zeugung und Sterben sind Momente im Leben des Menschen, die nicht in unserer Verf&uuml;gung stehen Hierin besteht Konsens mit den christlichen Kirchen und allen Weltreligionen. Schon gar nicht d&uuml;rfen sie einer b&uuml;rokratischen Routine &uuml;berlassen werden.<br />Denn dies wird letztlich dem Mi&szlig;brauch T&uuml;r und Tor &ouml;ffnen. Es ist zu bef&uuml;rchten, da&szlig; sich der Kommerz der neuen Gesetzeslage bem&auml;chtigen und es &auml;hnlich wie bei der Abtreibung zu spezialisierten Kliniken kommen wird. Auch wird sich die Frage stellen und wom&ouml;glich pragmatisch beantworten werden, warum f&uuml;r einen Deutschen nicht das in den Niederlanden erlaubt sein soll, was einem Niederl&auml;nder dort gestattet ist.<br />Dies zeigt, da&szlig; die Frage der Sterbehilfe eine europ&auml;ische ist und im Kontext mit der Schaffung einer Grundrechtscharta bzw. einer weiter entwickelten Bioethikkonvention beantwortet werden mu&szlig;. Die niederl&auml;ndische Entscheidung geht alle L&auml;nder der Union etwas an.<br />Die fast einhellige vehemente Ablehnung der aktiven Sterbehilfe in Deutschland gibt Anla&szlig; zu der Hoffnung, da&szlig; es hierzulande ein solches Gesetz nicht geben wird. Vielmehr mu&szlig; die menschenw&uuml;rdige Sterbebegleitung auch mit Hilfe der l&auml;ngst noch nicht ausgesch&ouml;pften medizinischen M&ouml;glichkeiten viel st&auml;rker gef&ouml;rdert werden.</p>
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