Schüttorf: Neue A-30-Auffahrt wird 2001 gebaut

Aus den Grafschafter Nachrichten vom 22.11.2000

Der Bau einer neuen Anschlussstelle an die A30 in Schüttorf wird nach Mitteilung des CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Hermann Kues bereits im kommenden Jahr in Angriff genommen. Die so genannte Ersatzauffahrt werde die Gewerbeansiedlung vor Ort weiter beflügeln.
pez Schüttorf. Die Arbeiten für die von Schüttorfer Seite immer wieder vehement geforderte neue A-30-Auffahrt im Zuge der Ratsherr-Schlikker-Straße werden im kommenden Jahr „voll im Gang sein". Wie das Straßenbauamt Osnabrück den hiesigen CDU-Bundestagsabgeordneten auf dessen Nachfrage wissen ließ, werde der Winter „mit Hochdruck genutzt, um alle Ausschreibungsunterlagen rechtzeitig fertig zu stellen".
Rund 5,5 Millionen Mark werde die Auffahrt – die jetzige A-30-Anschlussstelle muss dem geplanten Autobahnkreuz mit der A31 weichen – kosten, und zwar einschließlich der Verlegung der Landesstraße 40 (Emsbürener Straße). Da die benötigten Flächen alle im Besitz der Stadt seien, heißt es in der Mitteilung von Dr. Kues weiter, gebe es für den Baubeginn keine Probleme. So früh wie möglich werde im Jahr 2001 begonnen. Bis jetzt seien auch keine Einwendungen oder Klagen gegen das Vorhaben eingegangen, freut sich der CDU-Politiker. Dies habe man aus der Vergangenheit angesichts der Probleme an der Ratsherr-Schlikker-Straße so nicht erwarten können. Die Frist für eine Klageeinreichung laufe am 18. Dezember aus.
Die Aufnahme der A-30-Ersatzauffahrt in den Planfeststellungsbeschluss für den A-31-Abschnitt bei Schüttorf (die GN berichteten) habe er mit Genugtuung zur Kenntnis genommen, so Kues. Er sieht damit die Zusage des früheren Parlamentarischen Staatssekretärs Lammert an die Schüttorfer bestätigt, wonach die Auffahrt komme, wenn das Planfeststellungsverfahren deren Notwendigkeit belege. „Ich freue mich, dass sich damit die damaligen Unkenrufe nicht bestätigt haben, die aus durchsichtigen Gründen die Auffahrt ins Gerede gebracht haben." Nach Überzeugung des CDU-Abgeordneten ist die Auffahrt ein „Plus" für die wirtschaftliche Entwicklung von Schüttorf, was sich auch in weiteren Gewerbeansiedlungen bemerkbar machen wird.
Im Straßenbauamt Osnabrück ist man Kues zufolge zuversichtlich, dass das gesamte Baugeschehen zur Fertigstellung der A31 mit Ablauf des Jahres 2005 beendet werden kann. Der Zeitrahmen sei zwar plötzlich sehr eng geworden, doch die Behörde weise auf ihre Erfahrung mit solchen Drucksituationen hin. Zusätzlich stehe eine Fachfrau aus Hannover zur Verfügung, die mit dem Ausbau der A2 anlässlich der Expo über die notwendige Erfahrung verfüge.

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