Kultusminister will wieder mehr Zeit für die Schüler

Auf der jüngsten öffentlichen Veranstaltung der Grafschafter CDU rief der neue Niedersächsiche Kultusminister Dr. Bernd Althusmann zu mehr Gelassenheit und Ruhe in der Schulpolitik auf.
Nordhorn TM. Seit Jahren ist die Schulpolitik in Niedersachsen eines der Spitzenthemen in der Landes- und Lokalpolitik. Während vor Ort vermehrt über Schulschließungen und Zusammenlegungen diskutiert wird, war die Diskussion auf Landesebene oft von ideologischen Kämpfen geprägt. Der neue Kultusminister Dr. Bernd Althusmann ist auf Einladung des Grafschafter Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers in die Grafschaft gekommen, um mit Eltern, Lehrern, Schülern und der Wirtschaft über eine gute Schulpolitik zu sprechen und seine Pläne zu erläutern.
Bei einer bildungspolitischen Podiumsdiskussion der CDU stellte der neue Minister in Nordhorn nun vor über 300 Zuhörern seine Ideen für eine moderne Bildungspolitik im „Zukunftsland Niedersachsen“ vor. So will er dafür sorgen, dass Lehrpläne entschlackt werden und Lehrer wieder mehr Zeit für die Schüler finden. „Ich weiß, dass wir unseren Lehrern in den letzten Jahren viel zugemutet haben“, sagte er, „Das war allerdings nötig, um unsere Schulen fit zu machen für die Herausforderungen, die sich auch heute noch stellen. Nun werden wir aber dafür sorgen, dass die Belastung mit Verwaltungsaufgaben wieder weniger werden und sich unsere Lehrer verstärkt den Schülern widmen können.“
Verstärkt will er sich auch um den Ausbau der frühkindlichen Förderung kümmern: „Wir werden alle Hebel in Bewegung setzen, um Schülerinnen und Schüler schon vor Beginn ihrer Schulzeit unter die Arme zu greifen. Nur wenn vor Einschulung eine tragfähige Basis geschaffen ist, kann Schulbildung gelingen.“
Zur Herausforderung des kommenden doppelten Abiturjahrgangs erklärte er, dass die Universitäten vom Land Niedersachsen auf diese besondere Herausforderung vorbereitet seien: „Wir haben für eine enorme Anzahl neuer Studienplätze gesorgt, sodass die Universitäten in der Lage sein werden, die auf sie zukommenden Studentenzahlen zu bewältigen.“

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