Hilbers: Texiles Erbe als Chance verstehen

27. April 2005 |

Die CDU Kreistagsfraktion nutzte die Chance und besuchte am vergangenen Montag die Gelände der NINO Sanierungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH. Herr Gerhard Woltering, Geschäftsführer der Nino SEG, begrüßte die Kreistagsfraktion der CDU und führte die Fraktion über die Gelände und den Hochbau der ehemaligen Textilfabrik Nino.
Bei der anschließenden Diskussionsrunde betonte Woltering: „Wir sind der Landesregierung und besonders Reinhold Hilbers dankbar, dass dieses Jahr trotz Streichungen noch 900.000 € aus dem Städtebauförderungsprogramm Niedersachsen zur Verfügung stehen.“ Ohne diese Mittel sei eine verantwortungsvolle Sanierung der ehemaligen Industrieflächen nicht möglich unterstrich der Geschäftsführer.
Im Moment würde eine flächenhafte Grundwassersanierungsmaßnahme durchgeführt, die in ihrer Entwicklung gut vorankomme.
Zum 1.6.2005 werde der Stadtentwicklungsausschuss die Richtung der Realisierung einer attraktiven Nachfolgenutzung bestehend aus Gewerbe-, Misch- und Wohnnutzung, sowie einen Zeitplan festlegen. Verbunden damit sei die Entscheidung über die Erhaltung oder den Abriss des Hochbaus, der die Schlüsselposition im Sanierungs- und Umgestaltungsprozess übernähme.
„Der Hochbau ist der Wegweiser für das gesamte Sanierungsareal.“ stellte Woltering fest. Ein gutes Konzept in Verbindung mit optimaler Verwaltung sei hier wichtiger als ein schneller Verkauf, betonten die anwesenden Christdemokraten.
Woltering hob hervor, dass die bisher vorgeschlagenen Pläne nur als Anreize für mögliche Investoren zu verstehen seien.

Wir wollen eine optimale Vermarktung, die auch den Interessen der Bürger und der Stadt gerecht wird, sie muss aber auch flexible genug sein, ein gutes Ergebnis zu erzielen, daher habe die Nino SEG auch den Grafschafter Bürgern gegenüber eine besondere Pflicht.
„Wir müssen das textile Erbe als eine einmalige Chance verstehen.“ so Reinhold Hilbers „Durch gute Vermarktung, eine solide Planung und ein ansprechendes Gesamtkonzept kann die Umgestaltung des ehemaligen Nino-Geländes zu einer Erfolgsgeschichte werden.“

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