Grafschafter CDU begrüßt Integrationspolitik der Kreisverwaltung des Landkreises Grafschaft Bentheim
19. November 2009 |Die Grafschafter CDU gibt der Kreisverwaltung in aktuellen Fragen der Integrationspolitik Rückendeckung: Die Kreisverwaltung um ihren Landrat Friedrich Kethorn habe stets mit Augenmaß und Menschlichkeit versucht, Migranten eine Chance zu Teil werden zu lassen. „Rechtsstaatlichkeit und Humanität gehen bei der Kreisverwaltung Hand in Hand: Wo sich Spielräume auftun, da müssen sie auch genutzt werden.“, erklärt Johann Diekjaboks für den Kreisvorstand der Grafschafter CDU. Das ergebe sich besonders aus dem christlichen Menschenbild, dem sich die CDU verpflichtet fühle.
Besonders das entwickelte Integrationspolitische Leitbild des Landkreises verdiene Anerkennung, machen die Christdemokraten deutlich. Der Landkreis habe sich der besonderen Bedeutung der Integration von Migranten gestellt. Er komme mit dem neuen Leitbild dem Ziel, den Menschen mit Migrationshintergrund eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Leben zu ermöglichen, ein gutes Stück näher. „Dabei sollen die Migrantinnen und Migranten ihre eigene kulturelle Identität nicht aufgeben, vielmehr müssen sie respektiert und als Bereicherung anerkannt werden.“, erklärt der Kreisvorsitzende Reinhold Hilbers das Verständnis der Grafschafter CDU. Toleranz und gegenseitiger Respekt sei aber für beide Seiten wichtig. Kulturelle, religiöse und ethnische Vielfalt sollten zu selbstverständlichen Bausteinen unserer Gesellschaft werden.
In der Grafschaft werde eine gute Integrationsarbeit geleistet. Insbesondere in der Sprachförderung tue der Landkreis im Zusammenhang mit der Förderung des Landes Niedersachsen mehr, als viele andere Landkreise und mehr als gesetzlich verlangt werde. Dieses habe sehr positive Auswirkungen, erklärt Reinhold Hilbers.