Grafschaft zur Bildungsregion entwickeln

Die Grafschafter CDU/FDP-Kreistagsgruppe setzt sich für die Gründung einer „Bildungsregion Grafschaft Bentheim“ ein. „Mit der Gründung der Bildungsregion soll ein integriertes Bildungsangebot geschaffen werden, um viele Menschen bestmöglich bei der Entwicklung einer erfolgreichen Bildungsbiografie zu unterstützen“, erläutert Charlotte Ruschulte das Anliegen ihrer Gruppe. Ziel sei es, die Bildungsakteure – von der einzelnen Schule über die Schulträger bis zum Land – zu vernetzen. Durch eine koordinierte Netzwerkarbeit sollen positive Synergien für die Bildungslandschaft vor Ort generiert werden.

Die Einrichtung einer Bildungsregion könne in einem Kooperationsvertrag zwischen dem Landkreis und dem Land vereinbart werden. Dafür müsse eine regionale Geschäftsstelle als „Bildungsbüro Grafschaft Bentheim“ geschaffen werden, die an die Schulabteilung des Landkreises angebunden werden könne. „Kernelement der Bildungsregion ist aber der Einsatz eines Bildungskoordinators“, findet der Gruppenvorsitzende Reinhold Hilbers und erklärt, dass vom Land eine Lehrkraft als Bildungskoordinator für drei Jahre abgeordnet werde, um die schulfachliche Expertise in die Arbeit des Bildungsbüros einzubringen. Darüber hinaus solle ein Gremium zur strategischen Koordination zwischen Land und Landkreis geschaffen werden.

Insgesamt erhofft sich die CDU/FDP-Kreistagsgruppe von der Schaffung der Bildungsregion eine Verbesserung des gesamten Bildungsangebots in der Grafschaft Bentheim. „Die Einrichtung der ‚Bildungsregion Grafschaft Bentheim’ bietet die Chance, die Möglichkeiten zur Teilhabe an Bildung zu verbessern“, fasst Reinhold Hilbers die Ziele seiner Fraktion, die sich für eine Umsetzung der Bildungsregion noch im Sommer dieses Jahres stark macht, zusammen.

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