Grafschaft gemeinsam nach vorne bringen

18. Juli 2006 |

klein buergermeister gruppe Grafschaft gemeinsam nach vorne bringenDie Bürgermeister-Kandidaten der Grafschafter CDU wollen ihre Zusammenarbeit weiter verstärken. „Wir möchten gemeinsam etwas bewegen und Kompetenzen bündeln“, berichtet Fritz Berends, Kandidat in der Samtgemeinde Emlichheim. Im Mittelpunkt des Gedanken-Austausches in Nordhorn zum der der CDU Kreisvorsitzende Reinhold Hilbers eingeladen hatte, stand die Förderung der Grafschafter Wirtschaft sowie die damit verbundene Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen.

Hilbers: Die CDU in der Grafschaft ist die Kommunal- und Bürgerpartei. Mit nahezu 250 kommunalen Mandatsträgern, mit künftig 6 Hauptamtlichen Bürgermeistern und den vielen Ehrenamtlichen Bürgermeistern wollen wir auch künftig die Entwicklung unserer Städte, Gemeinden und des Landkreises gestalten, so die Christdemokraten. Diese Position wollen wir sichern und ausbauen am 10. September. Die Grafschaft soll in guten Händen bleiben, so Reinhold Hilbers.

So biete das geplante Kompetenzzentrum Wirtschaft in Nordhorn allen Städten und Gemeinden des Landkreises beste Voraussetzungen, um neue Konzepte zu entwickeln, sagt Erika Meier-Schinke, Kandidatin in Nordhorn. Gute Entwicklungschancen sehen die Politiker der CDU auch für die Industriegebiete entlang der Autobahnen 30 und 31. Hilbers: Die A 31 hat sich als Ansiedlungsmagnet und wertvoller Standortfaktor für die ganze Grafschaft erwiesen, so CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzender Reinhold Hilbers. Es war goldrichtig für dieses Projekt kommunales und privates Geld aus der Region in die Hand zu nehmen. So haben sich in Bad Bentheim, Gildehaus, Schüttorf, Wietmarschen und Lohne bereits zahlreiche neue Unternehmen angesiedelt. Über eine hervorragende Infrastruktur und Verkehrsanbindung verfügten auch größere Gewerbegebiete, wie der Europark bei Emlichheim und Nordhorn-Klausheide sowie Neuenhaus an der B 403.

„Wir haben in der Grafschaft für jedes Unternehmen die passende Lösung“, fasst Johann Arends, Bürgermeister der Samtgemeinde Neuenhaus, zusammen. Nach den Kommunalwahlen hoffen die Kandidaten auf eine Vertiefung der Zusammenarbeit mit der Stadt Nordhorn, die in Zukunft von einer CDU-Bürgermeisterin geführt werden soll. „Die absolute Mehrheit im Kreistag hat dem Landkreis gut getan. Daher braucht die Grafschaft den Wechsel in Nordhorn“, bekräftigt auch der CDU-Kreisvorsitzende Reinhold Hilbers – „und wir sind sehr zuversichtlich, das am 10. September zu schaffen.“

Gut entwickelt hat sich nach Auffassung der Kandidaten die Zusammenarbeit der Städte und Gemeinden mit dem Grafschafter Comeback, der Stelle die Langzeitarbeitslosen einen neuen Job vermitteln soll und die Hartz IV-Empfänger betreut: Die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen durch den Landkreis habe sich in den Kommunen bewährt, meinen die CDU-Politiker übereinstimmend. Die Bearbeitung vor Ort solle beibehalten werden. Hilbers: „Wir wollen die kommunale Arbeitsvermittlung zum Erfolg führen, das können wir nur mit unseren engagierten Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern zusammen erreichen.“

Das Treffen in Nordhorn ergab viele weitere inhaltliche Parallelen. So streben die Kandidaten eine Rekommunalisierung der Grafschafter Stromversorgung an. „Wenn es uns gelingt einen Wettbewerb zu erzeugen, sinken die Kosten für die Bürger“, meint Alfons Eling, Bürgermeister in Wietmarschen. Dabei gehe es nicht um neue Stromanbieter, sondern um das Leitungsnetz, das in der Grafschaft bislang von der RWE betrieben wird.

Übereinstimmung herrscht bei den Kandidaten auch in der Frage nach einem kirchlichen Gymnasium in Nordhorn. „Wir setzen uns für die Einrichtung eines evangelischen Gymnasiums ein“, erklärten die Bürgermeister. Günter Alsmeier, Bürgermeister in Bad Bentheim ergänzte, dass es allerdings wichtig sei, dass man sich auch für die weitere finanzielle Unterstützung anderer freier Schulträger in der Grafschaft stark machen, wie das Missionsgymnasium im Kloster Bardel.




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