"Grafschaft droht kein Schulsterben" – Hilbers: Warnung der SPD ist falsch
16. November 2006 |Der Grafschafter Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers (CDU) weist Äußerungen seiner SPD-Kollegen Gerd Will und Dieter Steinecke zurück, sinkende Schülerzahlen führten in Niedersachsen zu einem Schulsterben. Die Sozialdemokraten hatten – wie berichtet – ausdrücklich auch mehrere Grafschafter Schulen genannt. "Als Sprecher in der Enquetekommission Demographischer Wandel des Niedersächsischen Landtags weiß ich, worüber wir sprechen. Die Schlussfolgerungen der SPD sind falsch und wollen nur ablenken", schreibt Hilbers in einer Pressemitteilung. Weil die SPD für die Einführung der Einheitsschule weder im Landtag noch bei den Menschen eine Mehrheit habe, bringe sie jetzt die demographische Entwicklung ins Spiel. Steinecke und Will verkauften längst vom Kultusministerium beachtete Daten als neue Erkenntnisse.
"Die SPD soll den Menschen endlich offen mitteilen, dass ihr Bildungsprogramm insgeheim die Zerschlagung des mehrgliedrigen Schulsystems vorsieht, um die Einheitsschule flächendeckend in Niedersachsen einzuführen", forderte Reinhold Hilbers. "Die Landesregierung und die sie tragenden Fraktionen sind für die individuelle Förderung aller Schülerinnen und Schüler in unserem Land. Das kann die SPD-Einheitsschule nicht leisten", stellte der CDU-Politiker fest. Deshalb setze sich die CDU für den Erhalt aller Schulstandorte in Niedersachsen ein.
Themen dieser Meldung: Bildung, Schule, Landtag