Augenmaß bei der Wirtschaftsförderung

IMG_9700Auf Einladung der Grafschafter CDU war der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Dr. Peter Tauber, am gestrigen Mittwoch im Gewerbegebiet Gildehaus. Beim Besuch der Firma Kaschier & Laminier GmbH an der Kopenhagener Straße wurde klar, welche Bedeutung die lokale Wirtschaftsförderung für den Erfolg von Gemeinden und Landkreis hat, wie wichtig es aber auch ist, Fachkräfte in unserem Landkreis zu binden.

Geschäftsführer Rembert Schulze Weninck führte die CDU-Delegation durch seinen Betrieb, der mit textilen Innovationen Zulieferer für die Automobilindustrie ist. Von der Leistungsfähigkeit des Gildehauser Unternehmens, zeigten sich Peter Tauber und der Kreisvorsitzende Reinhold Hilbers beeindruckt. „Innovation findet im Mittelstand statt“, zeigt sich Tauber überzeugt, darum sei es wichtig, einen Augenmerk auf kleine und mittelständische Betriebe der Industrie und des Handwerks zu legen. Tauber lobte die Entwicklung in der Grafschaft Bentheim.

Noch während des Rundganges wurde deutlich, welchen Stellenwert die Grafschafter Wirtschaftsförderung hat, um Unternehmen anzusiedeln und ihnen ein erfolgreiches Arbeiten am Standort Grafschaft Bentheim zu ermöglichen. „Wir werden uns weiterhin für eine aktive Wirtschaftsförderung einsetzen“, erklärt Hilbers. Denn es zeige sich, dass attraktive Gewerbeflächen und die landkreiseigene KMU-Förderung eine positive Wirkung auf die Dynamik der Grafschaft habe, so der Kreisvorsitzende weiter. Der umfassende Ansatz in der Vermarktung des Gewerbegebietes an der Grenze zu den Niederlanden und bei der Unterstützung der Unternehmen bei ihren Anliegen durch die kreiseigene Grundstücks- und Entwicklungsgesellschaft, kurz GGB, ist der Garant für den Erfolg und soll fortgesetzt werden.

Im Gespräch mit Peter Tauber, der seit 2013 Generalsekretär der Bundes-CDU ist, wurde deutlich, wo die Schwerpunkte in den kommenden Jahren gelegt werden müssen. Die allgemeine und die berufliche Bildung stehen dabei an oberste Stelle, denn es werde zunehmend schwieriger, geeignete Auszubildende und Fachkräfte am Markt zu finden. Dazu passt es nach Ansicht der CDU nicht, dass die Landesregierung derzeit die Berufsbildenden Schulen bei der Unterrichtsversorgung dermaßen im Regen stehen lasse, so Hilbers.

IMG_9712Zudem bestehe Dort liege die Arbeitslosenquote bei nahe zehn Prozent, in der Grafschaft sind es weniger als vier. Dennoch kommt es nicht im erhofften Umfang zum Austausch von Arbeitskräften. Die Grafschafter Christdemokraten gaben Tauber mit auf dem Weg, Verbesserungen bei den grenzüberschreitenden Arbeitsverhältnissen zu erreichen. Peter Tauber zeigte Sympathie dafür, die Sonderregelung in den Grenzräumen auszuprobieren und den Arbeitsmarkt durchlässiger zu machen. Hierbei sagte ihm der hiesige Bundestagsabgeordnete und Arbeitsmarktpolitiker Albert Stegemann seine Unterstützung zu.

Die Förderung der kleinen und mittleren Unternehmen bleibt für die CDU ein wichtiges Thema, vor Ort und im Bund.

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