Auch morgen eine starke Grafschaft!

IMG_6226Nach seiner traditionellen Sommerradtour zieht der Grafschafter CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers eine rundum positive Bilanz. Er sei in der gesamten Grafschaft mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen, habe vieles gesehen, vieles dazugelernt und auch ein gutes Paket für die politische Arbeit mitgenommen, erklärt der Christdemokrat. Die Sommertour diene nach Ansicht von Hilbers in erster Linie dazu, zuzuhören und aufzunehmen, was die Menschen der Politik zu sagen haben. Dazu hätten über 30 Termine auf der Route gelegen. Wie der Abgeordnete sagte, bekomme man bei den vielen Gespräche mit, wie der Pulsschlag der Region sei.

IMG_6303Besonders beeindruckt zeigt sich der Abgeordnete wieder einmal von der Leistungsfähigkeit der regionalen Wirtschaft. „Die Kraft des Mittelstandes unserer regionalen Wirtschaft ist die Stärke der Grafschaft Bentheim“, sagt er mit Blick auf die Unternehmen, die er während der Sommertour stellvertretend für die hunderten kleinen und mittleren Unternehmen in der Grafschaft und der Region besucht hat. Die mittelständischen Betriebe bildeten in diesem Jahr einen Schwerpunkt bei der Sommertour. Die gute Durchmischung der Wirtschaft habe die Region zu einem krisenfesten Standort gemacht. Dass die Grafschaft den Strukturwandel in den vergangenen Jahrzehnten so gut geschafft habe, wäre ohne den Einsatz der Unternehmerinnen und Unternehmer, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der von der Politik geschaffenen guten Ausgangsbedingungen nicht möglich gewesen.

IMG_6095Heute fände in der Region mehr Wertschöpfung als je zuvor statt, weil die jetzigen Unternehmen auf so vielen unterschiedlichen Gebieten unterwegs seien, meint Reinhold Hilbers. „Die meisten Innovationen entstehen in kleinen und mittleren Unternehmen“, erläutert der Landespolitiker. Erfreut zeigt sich Hilbers auch darüber, dass die Grafschafter Betriebe laut einer Untersuchung von Focus Money überdurchschnittlich viel investierten.

„Bei aller Freude gibt es jedoch auch einige Herausforderungen, um die wir uns kümmern müssen“, bemerkt Hilbers. Mittelständische Betriebe bräuchten Entlastung bei der Bürokratie, bei den Statistikpflichten und bei den Genehmigungsverfahren. Er fordert daher weiterhin ein investitionsfreundliches Klima. „Wir müssen Industrie- und Produktionsstandort bleiben", betont Hilbers. Leider müsse er aber auch feststellen, dass viele Unternehmen Probleme hätten, ausreichend Nachwuchs zu finden. Insbesondere industriell oder handwerklich geprägte Unternehmen hätten in den letzten Jahren nicht so viele Mitarbeiter einstellen können, wie sie gewollt hätten. Daher will Hilbers sich nun dafür stark machen, dass Kooperationen zwischen Wirtschaft und Schulen vereinfacht werden. „Wir wollen es schaffen, dass sich junge Menschen auch wieder für technische und handwerkliche Berufe interessieren und begeistern können“, verspricht der Landespolitiker. Schließlich habe Handwerk noch immer goldenen Boden.

IMG_6102Dabei appelliert Hilbers auch an die in der Wirtschaft Verantwortlichen, die Hochschule in Lingen für die Grafschaft nutzbar zu machen, sie als eine Hochschule für die Region zu begreifen und die Zusammenarbeit zu suchen. Eine besondere Herausforderung sieht Hilbers zudem in der Breitbandversorgung. Die Verbesserung der Breitbandversorgung und Versorgung mit Mobilfunk stehe für die CDU oben auf der Tagesordnung.

„Bei meinen Besuchen habe ich auch wieder einmal erfahren dürfen, welchen hohen Stellenwert die Bildung in unserer Wirtschafts- und Informationsgesellschaft einnimmt“, erläutert Reinhold Hilbers. Er ist davon überzeugt, dass die Schulen in der Grafschaft eine gute Arbeit leisteten und die Schulen durch den Landkreis und die Kommunen in den letzten Jahren nahezu optimal ausgebaut wurden. „Nach den vielen Veränderungen der letzten Jahre und Jahrzehnte ist es jetzt an der Zeit, dass sich die aktuelle Schulstruktur in der Grafschaft bewähren kann“, meint Hilbers. Bei seinem Besuch im Gymnasium an der Vechte betonte er daher, dass er dafür plädiere das Gymnasium in Emlichheim in seiner Form beizubehalten – so wie es auch die Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern wollten. „Für eine Gesamtschule zu Lasten der bestehenden Schulen gibt es hier keinen Raum“, meint Reinhold Hilbers.

IMG_6305Auch soziale Projekte standen auf der Tagesordnung der sechstägigen Tour durch die Grafschaft. So haben Reinhold Hilbers und seine Parteifreunde unter anderem den Hof Blekker in Uelsen besucht. Auch hier habe sich wieder auf eindrucksvolle Weise gezeigt, wozu die Menschen in der Grafschaft in der Lage seien. Der Heilpädagogische Bauernhof, der auf eine Elterninitiative zurückgehe stelle eine ausgezeichnete Alternative zu den ebenfalls vorbildlichen Angeboten der Lebenshilfe dar. „Menschen mit Behinderung verdienen unsere besondere Aufmerksamkeit“, sagt Hilbers. Dabei dürfe aber nicht vergessen werden, dass auch Menschen mit Behinderung ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben hätten. „Menschen mit und ohne Behinderung müssen die gleichen Wahlmöglichkeiten haben“, sagt Hilbers auch mit Blick auf die aktuellen Diskussionen um die durch die Vereinten Nationen vorangetriebene Inklusion. „Wer lieber in besonderer Form außerhalb von Regelschulen gefördert werden möchte, dem dürfen wir nicht vorschreiben, was für ihn besser ist“, sind die Christdemokraten überzeugt. Als Beispiel für eine gelungene Inklusive haben besuchte die Gruppe zu dem das Cafe des Hofs Blekker.

„Wir werden uns den aktuellen Herausforderungen stellen, damit die Grafschaft auch in Zukunft in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht eine starker Landkreis bleibt“, verspricht der Lokal- und Landespolitiker Hilbers abschließend.

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