Von Grafschafter Philosophen hinter Pflügen
Meldung vom 2. September 2010 | Kommentare
Grafschafter CDU leistet mit buntem Programm und lokalen Charme einen eigenen Beitrag zum 125-jährigen Jubiläum des Landkreises Grafschaft Bentheim.
„Die Grafschafter sind Philosophen hinter Pflügen“ soll der Politiker Hellmut von Gerlach zu Beginn des 20. Jahrhunderts einmal gesagt haben, wie der Historiker Karl Koch auf der Veranstaltung „Zukunft braucht Herkunft“ zu berichten wusste. „Und heute“, so Koch, „sind die Grafschafter noch immer Philosophen, aber nicht nur hinter Pflügen, sondern auch hinter Maschinen und Computern.“ Damit brachte Koch die Stimmung der 70 CDU-Mitglieder am vergangenen Donnerstag Abend auf den Punkt. Für viele stellt die Geschichte der Grafschaft Bentheim und die Geschichte der Grafschafter CDU eine Erfolgsgeschichte dar. Vom öden Agrarland hat sich die Grafschaft über eine Zeit der Textilindustrie zu einem modernen Dienstleistungsstandort entwickelt. „Diese Erfolgsgeschichte der Grafschaft Bentheim ist an vielen Stellen auch mit der CDU verbunden“, erklärte der Grafschafter CDU-Vorsitzende Reinhold Hilbers, der die Chance nutze und dazu aufrief, Tradition und Moderne auch in Zukunft in der Politik zu verbinden. „Ein Miteinander von jung und alt, die Bewahrung der Tradition und Erfahrung sowie die Bereitschaft einander zuzuhören, zeichnen die Grafschafter Bevölkerung ebenso wie unsere Kommunalpolitiker aus“, ist sich Hilbers sicher. Man sollte von Zeit zu Zeit die Vergangenheit beleuchten um aus der Geschichte zu lernen und die richtigen Schlüsse für die Zukunft zu ziehen.


Am letzten Tag führte die Sommerradtour die Grafschafter CDU-Mitglieder in die Niedergrafschaft. Hier standen die Tourismusförderung, Bildungseinrichtungen und die Infrastruktur im Blickpunkt. Gestartet wurde in Neuenhaus mit der Besichtigung des Lise-Meitner-Gymnasiums und der Haupt- und Realschule. Anschließend informierte sich die CDU-Gruppe über die Baumaßnahmen am Waldbad in Uelsen. Dabei ließen sich die CDU-Mitglieder auch von Starkregen nicht vom Rad bringen. 